Bis 2020: Marketing-Trend "Social Data"

6. Februar 2012, 10:01 Uhr | Archiv

Neue Formen von Marketing zum Leben zu bringen, ist das Ziel von MarketingNatives, einer schnell wachsenden Marketing-Community aus Wien und laut Gründer Benjamin Ruschin weltweit sogar erster Social NFC Community. Um die Marketingtrends 2020 ging es Freitagabend bei einer internationalen Expertenrunde vor den Marketiers von morgen.

(Quelle: twoqubes.com)

Marco Ripanti vom Online-Vermarkter Spreadly hält Marketing auch noch im Jahr 2020 für „relevant“, allerdings ohne Zielgruppen wie man es heute kennt. „Social Data“ werde einen neuen Marketing-Mix ermöglichen und aus Retargeting „Real-Time-Targeting“ machen. „Angesichts einer Informationsflut wird es zur größten Herausforderung, einen Menschen mit nur genau den Informationen zu erreichen, die er in diesem Augenblick auch will“, meint Ripanti.

Ian Hughes aus England, TV-bekannt als „g33k“ dank der Techniksendung „The Cool Stuff Collective“, sieht auf Basis der Spiele-Technologie die virtuelle und reale Welt verbunden beziehungsweise immer mehr verschwimmen. „Jeder kann selbst zum Erfinder, (Marken-)Veränderer und danach Produzent werden“, betont Hughes. Gegenwärtig sei dazu schon nicht mehr als ein 3D-Drucker nötig. Produziert und vertrieben wird nur bei Bedarf, Lagerkosten würden entfallen.

Für Stefan Bielau, Gründer von dailyme TV und nunmehr Unternehmensberater, sind die Marketingtrends 2020 im mobilen Bereich schon deutlich abzusehen. Die mobilen Geräte werden auf Basis des Betriebssystems alltags- und umweltbezogen agieren. „Handys liefern dann zum Beispiel nach einem Besuch mehrerer Autohändler automatisch das beste Angebot.“

Im mobilen Trend Nummer zwei wird der Name zur Telefonnummer, Kommunikation gratis sein und in weiterer Folge die Beziehungen zwischen Menschen analysiert. Als Ergebnis bilden „Relation Ads“ entsprechende Targeting-Angebote wie zum Beispiel freie Theaterkarten. Als dritten mobilen Trend prognostiziert Bielau, dass „Stimme und Finger die Augen und Ohren ergänzen“. Dies sollte zu neuen Verkaufserlebnissen führen und alle Produkte betreffen.

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(Markus Keßler/Marco Schürmann | Quelle: pressetext.com)

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Marco Schürmann

2 Kommentare

  1. Antworten

    http://3dchat-welt.de

    7. Februar 2012

    Ich bin sehr gespannt wie sich dass noch alles weiter entwickeln wird. Es gibt ja schon genügend Menschen, die nur noch an ihrem Smartphone kleben...

  2. Antworten

    maik lange

    6. Februar 2012

    ich sehe ebenfalls den Trend für mobile Anwendungsgebiete, die Apps waren nur der Anfang. Der nächste Schritt ist die Einbindung in die Reale Welt des mobilen Nutzers "Realtime Apps mit Location based Marketing Services". Weiter wird Motion Control eine Rolle spielen, wer hätte nicht gerne einen persönlichen Assistenten:-) der alle alltäglichen Fragen organisiert auf Basis von Verhaltensmuster (die RelaxApp für Zuhause, vorgewärmt, richtiges Essen bestellt, passende musik). Ich sehe nur einen großen Konflikt und das ist die Sicherheit der Privatsphäre, wird man manipuliert oder nicht? was passiert mit den Daten? gibt es die Möglichkeit alles in einem PrivatModus zu setzen "Offline für Tracking"? - Hier kann sehr schnell Angst entstehen und Vertrauen verloren gehen -
    Ich persönlich denke, daß der nächste große Schub durch die Nano- und Hologrammtechnologie kommen wird, die Geräte werden dann nur noch projektiert bzw. sind äußerlich nicht mehr erkennbar (das spart Material und Energie bei der Herstellung sowie Entsorgung)Die Anwendungen werden durch Bewegungen und Verhalten automatisch gezielt gesteuert und lernen wie der Mensch auch sich selbständig, durch die soziale Gemeinschaft und Evolution beeinflusst, weiterzuentwickeln


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