Kodak trennt sich von Kerngeschäften

13. Februar 2012, 12:23 Uhr | Archiv

Kodak musste kürzlich Insolvenz anmelden und beginnt nun mit einem groß angelegten Restrukturierungsprogramm. Nach neuesten Informationen plant man, eine Sparte zu schließen, die von großer Bedeutung für das Unternehmen war: Digitalkameras. Aber auch Home-Videokameras und digitale Bilderrahmen werden nicht mehr hergestellt.

(Quelle: kodak.com)

Schon Mitte des aktuellen Jahres plant Kodak nach neuesten Informationen, aus den Bereichen Digitalkameras, Consumer-Videokameras und digitale Bilderrahmen auszusteigen. Support und Gewährleistung soll es in Abstimmung mit den Einzelhändlern geben. Nach dem Ausstieg wird sich Kodak im Konsumgüterbereich nur noch auf die Kodak Picture Kioske, das Online-Printing sowie Desktop-Tintenstrahldruckern beschränken.

Im Gegensatz zu dem Privatkundensektor, plant Kodak im professionellen Marktsegment seine Position auszubauen. Konkret wolle man weitere Lösungen für den digitalen und funktionalen Druck in der Druck- und Medienbranche anbieten.

Durch einen erfolgreichen Ausstieg aus dem Privatkundenbereich will Kodak jährlich mehr als 100 Million US-Dollar einsparen. Zudem geht man davon aus, dass man durch den Ausstieg rund 30 Millionen US-Dollar an Zuschüssen erhalten werde.

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(Daniel Mittendorf | Quelle: kodak.com)

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Christian Cub

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