Adobe: Mehr Details zur Creative Cloud

14. Februar 2012, 9:54 Uhr | Archiv

Adobe Systems hat kürzlich sein Geschäftsmodell mit der Creative Cloud detaillierter beschrieben. Bisher war die Cloud nur ein Speicherdient für Photoshop-, Illustrator- und InDesign-Dokumente, doch jetzt sollen Anwendungen darüber laufen und auch Touch-Apps für Android (und bald iOS) das Angebot erweitern. Der Preis soll bei monatlich 50 US-Dollar liegen, aber nur für den US-Markt gelten.

Digital Magazine Solution (Quelle: Adobe YouTube Video)

Für 50 US-Dollar erhält der Käufer alle Anwendungen der Creative Suite (für Windows wie auch für Mac): Photoshop, Illustrator, InDesign, Dreamweaver, Lightroom und Flash, die Web-Developer-Tools Edge und Muse. Zusätzlich kommen die sonst 7,99 Euro teuren Android Touch-Apps dazu. Zusätzlich im Paket enthalten ist der Dienste Adobe Business Catalyst, der Font-Service Adobe Type Kit und die Single Edition der Digital Publishing Suite.

Neue Produkte und Aktualisierungen sollen Kunden, die 50 US-Dollar monatlich bezahlen, natürlich umgehend erhalten. Es handelt sich also um eine Art Abo-Flatrate-Modell. Das neue Geschäftsmodell soll mit der Creative Suite 6 noch in der ersten Jahreshälfte 2012 eingeführt werden – allerdings vorerst in den USA. In Europa und damit auch Deutschland könnten die Preise – wie auch bisher bei den Creative Suite Produkten – über dem US-Preis liegen. Bisher nannte Adobe noch keine Preise für Deutschland oder Europa.

Vergessen sollte man allerdings nicht, dass auch weiterhin das klassische Lizenz-Modell bestehen bleibt – zumindest vorerst. Die Creative Suite kann also weiterhin mit Einzellizenzen gekauft und auf dem Rechner installiert werden. Was meinen Sie zu dem Thema? Tauschen Sie sich über die Kommentarfunktion mit unseren anderen Lesern aus. Zudem können Sie sich täglich über unsere Facebook-Seite auf dem neuesten Stand halten oder dort unsere Beiträge kommentieren.

(Daniel Mittendorf | Quelle: heise.de)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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