Apple iPhone 5 Vorstellung zur WWDC

15. Februar 2012, 10:08 Uhr | Archiv

Das iPhone 5 von Apple soll laut aktuellen Informationen auf der World Wide Developers Conference 2012 vorgestellt werden, die vermutlich vom 12. bis zum 15. Juni stattfinden wird. Die Produktion der neuen Smartphone-Generation von Apple hat derzeit begonnen, käuflich soll das iPhone 5 welches mit Quad Core CPU, LTE und vielleicht auch NFC ausgestattet ist, im Sommer zu erwerben sein.

(Quelle: Macrumors.com)

Display mit 4 Zoll Diagonale
Konkret gibt es Details zum iPhone 5: Es soll ein mindestens 4 Zoll großes Display mitbringen, welches wahrscheinlich von LG gefertigt wird. Die Gehäuseform soll sich nicht in eine Art Tropfenform verändern wie bereits spekuliert wurde. Die iPhone 5 Prototypen wiesen alle den selben Formfaktor wie das iPhone 4 bzw. 4S auf, sind nur etwas breiter und länger, bedingt durch das neue Display.

iPhone 5 mit Near Field Communication
Auf der MacWorld scheint sich derzeit abzuzeichnen, dass das kommende iPhone 5 von Apple, welches das iPhone 4S als nächste Smartphone-Generation aus Cupertino ablösen wird, mit Near Field Communication (NFC) ausgestattet sein wird. Als mögliche Partner stehen Mastercard/Paypass im Gespräch. Ein App-Entwickler erklärte, dass es zwar von Apples-Seite keine offiziellen Bestätigungen zur NFC-fähigkeit des iPhone 5 gibt, aber iOS-Entwickler erklärten ihm gegenüber in mehr als nur einer Situation, dass sie sich stark mit NFC befassen.

Das ist nicht das erste Mal, dass es Gerüchte über NFC im iPhone 5 gibt. Bereits im letzten Jahr, bevor Apple das iPhone 4S vorgestellt hat, gab es Informationen zu einem grundlegend erneuerten iPhone 5 – das nun in diesem Sommer erwartet wird. Auch die New York Times war sich damals sicher, dass das nächste iPhone aus dem Hause Apple mit der drahtlosen Funktechnologie ausgestattet wird.

Diese soll weniger dem Datenaustausch dienen, sondern mehr dem identifizieren und bezahlen. So ist der neue deutsche Personalausweis nPA mit NFC ausgestattet und es gibt bereits Bezahlsysteme (Google Wallet) und auch die deutschen Sparkassen arbeiten an der Einführung von NFC-Chipkarten. Als mögliche Partner von Apple stehe derzeit MaserCard/Paypass im Raum. Konkrete Informationen allerdings dazu gibt es noch nicht. Das iPhone 5 wird in diesem Sommer passend zur World Wide Developers Conference (WWDC) erwartet. Sobald wir neue Informationen erhalten, werden wir natürlich umgehend darüber berichten.

Das iPhone 4S mit Siri (Quelle: flickr.com, AshtonPal)

Gigabit WiFi für schnellere Verbindungen
Apple soll noch in diesem Jahr damit beginnen, die neuen 802.11ac WLAN Spezifikationen in seine Produkte einzubauen. Das sogenannte Gigabit WiFi dürfte zuerst Einzug in die neuen AirPort Basisstationen erhalten, anschließend auch in Notebooks, Desktop-PCs, Time Capsule, Apple TV und auch in die neuen mobilen Geräte Einzug erhalten. Während das iPad 3 vermutlich noch leer ausgeht, dürfte das iPhone 5 mit 802.11ac WLAN ausgestattet sein.

Wie die Webseite Appleinsider berichtet, soll Apple die neue kabellose Funktechnologie sehr zügig in seine künftigen Produkte integrieren, um als Vorreiter und Antreiber der neuen WLAN-Spezifikationen zu dienen. Mit dem neuen 802.11ac Standard sind deutlich höhere Datentransferraten möglich als mit der bisher schnellsten 802.11n-Technologie. Erreicht werden soll dies durch größere Frequenzbreiten (von 80 bis 160 MHz), effizientere Transfers durch verbesserte Modulation sowie eine erhöhte Anzahl an Antennen (bis zu acht).

Noch ist der neue Standard allerdings nicht komplett von der 802.11 Arbeitsgruppe abgesegnet, doch die Entwicklung schreitet schneller voran als bei vergangenen Protokollen. Es gibt bereits einige Hersteller, die ihre Chips in Endkundenprodukte verarbeitet haben und noch mehr wurden auf der Consumer Electronics Show 2012 in Las Vegas vor einigen Wochen vorgestellt.

Zu den weiteren Vorteilen abgesehen von der Transferrate von über einem Gigabit pro Sekunde soll 802.11ac eine erhöhte Reichweite bieten, eine verbesserte Energieeffizienz bieten sowie kleinere Chips benötigen.

Long Term Evolution für mobiles Internet
Zum kommenden iPhone 5 erklärte die Analystin Katy Huberty von Morgan Stanley, dass das Gerät vermutlich am Ende des zweiten Quartals (Juni 2012) erscheinen werde, abhängig von der Produktions-Ausbeute. Größtes Problem ist demnach die neue Touchpanel-Technologie die es Apple erlauben soll, ein noch dünneres Gerät zu bauen – allerdings ist die Technologie wohl noch sehr empfindlich. Weiterhin erklärte Huberty, dass das iPhone 5 mit einem neuen Qualcomm Quad-Mode-Chip daherkommen wird, der LTE und 3G Unterstützung für alle Netze auf der Welt ermöglichen soll.

Quad Core CPU für mehr Rechenleistung
Tief in der neuen iOS 5.1 Beta (aktuell Beta 3) findet sich neuer Code zur Software-Ausführung. Dabei wird nicht nur der Dual-Core-Prozessor des iPhone 4S und iPad 2 unterstützt, sondern auch die Abarbeitung von Aufgaben auf einem Quad-Core-Prozessor. Es findet sich die Referenz auf einen ”/cores/core.3”. Bei 0 beginnend für einen Prozessor steht die 3 für vier Prozessorkerne und damit einen Quad-Core.

Die Gründe für einen Quad-Core sind vielfältig: Besseres Multitasking ist ein Vorteil. Zudem dürften höhere Display-Auflösungen (wie das HD-Display des iPad 3) damit besser mit Inhalt befüllt werden. Auch bessere Spielegrafik oder Videoschnittprogramme dürften auf dem iPad 3 damit möglich werden. Zu guter Letzt sollen auch Fotos mit den integrierten Kameras schneller geschossen werden – dank des Quad-Core-Prozessors bald kein Problem mehr.

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(Daniel Mittendorf | Quelle: apfelearth.com)

Über den Autoren

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. Er ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus). ---- Founder and CEO of zipcon consulting GmbH, a leading consultancy for the printing and media industry in Central Europe. He initiated the E-Business Print Online Studie (EPOS) and acts - in addition to his consulting activity - as an author, lecturer, speaker and moderator. See his profiles on Xing, LinkedIn and GooglePlus.

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