Facebook-Shops schließen wieder

21. Februar 2012, 13:51 Uhr | Archiv

Einige große Marken haben ihre Facebook-Einkaufsmöglichkeiten nach kurzer Zeit wieder geschlossen. Gamestop, Gap, J.C. Pennery und Nordstrom sind nur einige der Firmen, deren hohe Erwartungen an das E-Commerce-Potenzial des sozialen Netzwerks nicht erfüllt wurden, wie Bloomberg berichtet.

Quelle: Pixelio // Fotograf: Thorben Wengert

Noch vor einem Jahr waren sich viele Experten einig, dass Facebook aufgrund seiner Größe der neue Marktplatz der Zukunft sein würde. Mittlerweile ist die Stimmung nicht mehr so optimistisch. Das Hauptproblem der meisten gescheiterten Facebook-Läden ist, dass wenige Kunden bereit sind, die bequemen und gewohnten E-Commerce-Plattformen direkt auf den Internetseiten der Hersteller gegen deren Facebook-Auftritte einzutauschen.

Sprecher der betroffenen Unternehmen führen die Misserfolge ebenfalls auf den fehlenden Mehrwert zurück. Deshalb ändern viele bei Facebook gescheiterte Händler ihre Strategie. Sie investieren lieber in ihre eigenen E-Commerce-Lösungen, die zudem mehr Flexibilität als der Facebook-Shop bieten.

Facebook verdient derweil noch gutes Geld mit den Geschäftsportalen. Die Werbeeinnahmen, die Nutzer in die Online-Läden lotsen sollen, steigen trotz der prominenten Fehlschläge an. Für Facebook ist es aber noch aus einem anderen Grund wichtig, dass die Geschäfte langfristig erfolgreich sind: Das soziale Netzwerk muss Mittel und Wege finden, wie es seine Nutzer länger auf der Plattform halten kann, damit mehr wirksamere Werbung verkauft werden kann.

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(Daniel Mittendorf | Quelle: pressetext.com)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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