Mehr Ausgaben für gedruckte Elektronik

9. März 2012, 15:02 Uhr | Archiv

Zum achten Mal veranstaltet IDTechEx die „Printed Electronics Europe“ Konferenz vom 3. bis 4. April in Berlin. Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf der Kommerzialisierung gedruckter Elektronik mit Anwendern aus zahlreichen vertikalen Branchen, die über ihre Anforderungen und Erfahrungen diskutieren. Der Markt wächst unterdessen in diesem Jahr auf 9,4 Milliarden US-Dollar die Unternehmen dafür ausgeben.

Der Veranstalter fand in einer neuen Studie heraus, dass der Markt für gedruckte und potentiell gedruckte Elektronik im Jahr 2012 bei 9,4 Milliarden US-Dollar liegen wird – das sind die Ausgaben für die Technologien. Dabei werden Geräte oder Objekte mit eingeschlossen, die derzeit noch nicht gedruckt werden, aber in Zukunft womöglich gedruckt werden könnten. Derzeit werden rund 30 Prozent der beobachteten Geräte hauptsächlich mit Druckverfahren hergestellt. Und rund sechs Prozent werden auf flexiblen Substraten gedruckt.

Vier Hauptmärkte: OLED, E-Ink, Farben, Photovoltaik
Es gibt vier Hauptmärkte, die zusammen 98 Prozent aller beobachteter Geräte zusammenführen. OLED-Displays werden von den Smartphones vorangetrieben. Marktführer ist hierbei Samsung, die auch am meisten Geld in die Entwicklung investiert haben. In Zukunft könnten OLED-Displays womöglich gedruckt und zudem flexibel werden. Daher dürften alleine die Ausgaben für OLED-Displays im Jahr 2012 auf 4 Milliarden US-Dollar wachsen.

Weitere 290 Millionen werden 2012 für E-Paper-Materialien ausgegeben, hauptsächlich noch für monochrome-Displays aber auch farbiges E-Ink-Paper und andere Technologien wie Electrowetting stehen in den Startlöchern. 2,3 Milliarden US-Dollar sollen 2012 für konduktive Farben, hauptsächlich für die Herstellung von Photovoltaik genutzt, ausgegeben. Weitere 2,6 Milliarden sollen für CIG-basierte Photovoltaik ausgegeben werden. Derzeit aber noch hauptsächlich nicht in Druckverfahren produziert, sondern klassisch auf nicht-flexiblen Glasplatten. Aber es gibt derzeit große Anstrengungen, so IDTechEx, CIG-Photovoltaik in Zukunft drucken zu können.

Printed Electronics 2012 in Berlin
Das umfangreiche Konferenzprogramm mit über 100 Sprechern adressiert die aktuellsten Technologiethemen. Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft präsentieren ihre Arbeit gefolgt von Podiumsdiskussionen. Die diesjährige „Printed Electronics Europe 2012″ Konferenz findet am 3. und 4. April 2012 in Berlin statt. Anmeldungen sind über den Quelllink möglich.

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(Daniel Mittendorf | Quelle: idtechex.com)

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