Microsoft präsentiert die digitale Stadt

12. März 2012, 10:44 Uhr | Archiv

Im Rahmen der Innovationsinitiative „Chancenrepublik Deutschland“ hat Softwareriese Microsoft auf der CeBIT 2012 in Hannover seine Vision der digitalen Stadt vorgestellt. „Das ,Projekt Neustadt‘ zeigt, wie IT Städte und Kommunen effizienter, bürgerfreundlicher und wirtschaftlich attraktiver macht“, erklärt Katrin Pommer, Leiterin Gesellschaftliches Engagement bei Microsoft Deutschland. Ausgehend vom Rathaus werden Konzepte für die Schule, Gewerbe, den Gesundheitsbereich und für die Polizei oder Vereine dargestellt.

Angela Merkel: digitaler Eintrag ins Goldene Buch - (Foto: Microsoft, Schellberg)

Im globalen Wettbewerb ist eine leistungsfähige Verwaltung ein wichtiger Standortfaktor. „Unabhängig von Größe, Lage und Einwohnerzahl sind die im Projekt Neustadt vorgestellten Lösungen dank Skalierbarkeit überall einsetzbar“, weiß Pommer. In „Neustadt“ wird das Rathaus zum Zentrum und vernetzt die einzelnen Behörden und öffentlichen Einrichtungen sowohl untereinander als auch mit Bürgern wie Unternehmen.

Die elektronische Umlaufmappe unterstützt die Geschäftsgänge und beschleunigt so die Verwaltungsabläufe deutlich. Pommer zufolge könnten aus mehreren Wochen mitunter nur noch 20 Minuten werden. Das Tool „Parteezy“ als eine Art Bürgertisch schafft eine Plattform, sich aktiv und früh an Entscheidungsprozessen in der Stadt zu beteiligen. Die Cloud-Anwendung ermöglicht Debatten zeitlich und räumlich dezentral.

Mithilfe intelligenter IT-Strukturen und der Vernetzung von Patienten, Ärzten, Krankenhäusern oder Reha-Kliniken werden die Kosten im Gesundheitswesen erheblich gesenkt. Der Bedside-Terminal ermöglicht Krankenhauspersonal und Patienten Kommunikation, Information und Unterhaltung am Krankenbett. Auch das Essen kann direkt bestellt werden und entlastet das Klinikpersonal. Passend dazu gibt es Microsoft HealthVault als Krankenakte mit sämtlichen Daten, Befunden und Messwerten. Deren Speicherung erfolgt verschlüsselt ebenfalls in der Cloud.

Durch den Einsatz moderner IT-Anwendungen ist die Polizeiarbeit bereits schneller und bürgerfreundlicher. Die Vernetzung gemeinnütziger Organisationen schafft neben einer einheitlichen Plattform nicht nur eine schnellere Kommunikation im Unglücksfall, sondern hilft auch bei der Suche nach ehrenamtlichen Helfern, neuen Mitgliedern oder Sponsoren. „Zur Umsetzung all dieser Innovationen bedarf es allerdings eines stärkeren Vertrauens der Bürger in neue IT-Technologien“, bleibt Pommer realistisch.

Was meinen Sie zu dem Thema? Tauschen Sie sich über die Kommentarfunktion mit unseren anderen Lesern aus. Zudem können Sie sich täglich über unsere Facebook-Seite auf dem neuesten Stand halten oder dort unsere Beiträge kommentieren.

(Jürgen Molner/Marco Schürmann | Quelle: pressetext.com)

Über den Autor

Marco Schürmann

0 Kommentare


Was meinen Sie zu diesem Thema?

Wir freuen uns über Ihren Kommentar.

Schreibe einen Kommentar

* Pflichtangaben; Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
 

Copyright

Copyright 2015 Bernd Zipper, zipcon consulting GmbH

Archiv