Manroland in Plauen vor Problemen

14. März 2012, 10:17 Uhr | Archiv

Plötzlich sieht bei Manroland in Plauen alles anders aus. Das Werk steht ohne Investor dar, nachdem der potenzielle Käufer abgesprungen ist. Freitag soll eine Betriebsversammlung Klarheit schaffen und die Belegschaft beruhigen.

(Quelle: www.ci-portal.de)

Der ehemalige Insolvenzverwalter erklärte zu Beginn der Verhandlungen, dass er sich die wenigsten Sorgen um das Plauener Werk mache. Jetzt sieht anscheinend alles anders aus, denn die Zukunft in Plauen ist ungewiss nachdem die Werke Augsburg und Offenbach bereits einen neuen Investor gefunden haben und verkauft sind.

Nach der Entlassung von rund 700 Mitarbeitern wollten die Berger-Holding aus dem Allgäu und die Lübecker Possehl-Gruppe das Plauener Werk übernehmen. Dabei sollte eine Aufteilung zwischen den beiden Investoren erfolgen. Am morgigen Donnerstag sollten beide den Verkaufvertrag unterzeichnen. Doch die Berger-Holding hat sich nun anders entschieden, Gründe dafür wollte Firmensprecher Andreas Nickel Medienberichten zu folge allerdings nicht nennen. Auch für Possehl sieht die Situation nun anders aus, weil man alleine nicht das Werk übernehmen wolle – Interesse ist aber weiterhin vorhanden.

Was die Zukunft bringt, werden die nächsten Tage zeigen. Im Plauener Werk aber sieht man den kommenden Tagen eher gelassen entgegen, da die Aufragsbücher wohl gefüllt sind und man eine langfristige Lösung abwarten möchte.

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(Daniel Mittendorf | Quelle: freiepresse.de)

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