ComScore: validated Campaign Essentials

15. März 2012, 12:18 Uhr | Archiv

ComScore ist ein bekanntes Unternehmen in der Messung der digitalen Welt und hat heute die Produkteinführung von validated Campaign Essentials (vCE) in Deutschland bekannt gegeben. vCE ist eine Innovation zur Messung von validierten Werbemittelkontakten und ermöglicht es der Medienbranche z.B. zu messen, ob Werbung von der richtigen Zielgruppe gesehen wurde, in der richtigen Region ausgeliefert wurde und in einem für die Marke sicheren Content-Umfeld erschienen ist.

Quelle: Pixelio // Fotograf: Oleg Rosental

vCE bietet umfassende Erkenntnisse über validierte Werbemittelkontakte, die auch als vGRP (validated gross rating points) ausgedrückt werden können. Diese neue, innovative Art der Werbewirkungsmessung zeigt nicht nur, welche Impressions ausgeliefert wurden, sondern welche Werbemittel wirklich von der Zielgruppe gesehen wurden und somit die Chance hatten zu wirken. Validierte Werbemittelkontakte sind außerdem der Ausgangspunkt zur Erstellung des Audience Reports, der die Messung von Reichweite und Kontaktklassen, umfassenden demografischen Daten und Informationen zu Zielgruppen-Segmenten (Behavorial Segments) beinhaltet.

Ergebnisse der europäischen vCE Charter Studie
Um die Qualität der Auslieferung von Online-Werbung besser zu verstehen und um eine fundierte Debatte in Europa zu starten, hat comScore eine Charter Studie ins Leben gerufen. Diese vCE Charter Studie hat gemessen, wie viele Werbemittel die Möglichkeit hatten, von der gewünschten Zielgruppe gesehen zu werden, in der richtigen Region platziert wurden, in einem sicheren Content-Umfeld erschienen und ohne betrügerische Absichten ausgeliefert wurden. Teilnehmende Werbetreibende der ersten Phase dieser Studie waren Kellogg’s, Nivea, und Telefonica und insgesamt wurden über 100 Millionen Impressions auf mehr als 51.000 Publisher Seiten analysiert. Dieses Messverfahren benötigt keine Publisher Pixel und alle Methoden zur Auslieferung der Werbemittelkontakte (wie z.B. iFrames) wurden erfasst.

Unter allen europäischen Kampagnen die gemessen wurden, waren 66 Prozent der AdImpressions In-view. Daraus schließend wurden 34 Prozent der ausgelieferten Werbemittel nie von einem Konsumenten gesehen, da dieser wahrscheinlich an der Anzeige vorbei gescrollt ist bevor diese vollständig geladen wurde, oder die Werbefläche war nicht im sichtbaren Bereich. Die In-view Angaben variierten je nach Seite und schwankten zwischen 60 und 100 Prozent.

Durchschnittlich wurden 7 Prozent der Werbemittelkontakte ausserhalb der gewünschten geografischen Region ausgeliefert, und für einzelne Kampagnen lag dieser Wert sogar bei 15 Prozent. Oft wurden die Impressions also in Ländern oder Regionen ausgeliefert, in denen das beworbene Produkt nicht zur Verfügung steht, und somit Werbebudget verschwendet und letzendlich sub-optimale Kampagnenergebnisse erzielt.

Bei 80 Prozent der Kampagnen wurden zumindest einige Werbemittel in einem Content-Umfeld ausgeliefert, das vom Werber als nicht sicher klassifiziert wurde. Impressions die in einem solchen Umfeld erscheinen, können die Marke schädigen, und es ist eine schwierige Situation für alle Beteiligten, die im Vorfeld durch Echtzeit Alerts vermieden werden kann.

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(Daniel Mittendorf | Quelle: comscore.com)

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