Telekom im Visier der Wettbewerbshüter

15. März 2012, 10:16 Uhr | Archiv

Schwere Geschütze gegen die Deutsche Telekom: Laut einem Bericht der Financial Times geht die Europäische Kommission einem Verdacht auf unerlaubte Absprachen in der Telekommunikationsbranche nach. Demnach hätten sich die Vorstandsvorsitzenden der Konzerne Deutsche Telekom, France Telecom, Telecom Italia, Telefónica und Vodafone getroffen, um unter anderem über die Bedrohung der Branche durch US-Internetkonzerne wie Apple und Google zu sprechen.

(Quelle: voip-weblog.de)

Auch die Harmonisierung von Technologieplattformen waren Teil der Gespräche. Bis zum Redaktionsschluss dieser Meldung hat die Deutsche Telekom keine Stellungnahme gegenüber den Kollegen des Dienstes pressetext abgegeben. Die Behörde hat dem Bericht zufolge die betroffenen Unternehmen aufgefordert, Gesprächsdetails bekannt zu geben. Zwar gibt es keine formale Untersuchung, aber allein die Entscheidung, Informationen zu verlangen, spricht für konkrete Bedenken innerhalb der Wettbewerbsbehörde.

Man ist von der Entwicklung überrascht, denn bei den Treffen war immer ein Rechtsanwalt anwesend, wird ein Insider zitiert. Zudem sind die europäischen Behörden immer informiert worden. Die Deutsche Telekom hat per Ende Februar ihre Geschäftszahlen für 2011 präsentiert. Demnach ist der Gewinn von 1,7 Milliarden Euro auf 557 Millionen Euro eingebrochen, der Umsatz ging um rund sechs Prozent auf 58,65 Milliarden Euro zurück.

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(Daniel Mittendorf | Quelle: pressetext.com)

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