Kartenspiel zum Thema "Druck"

26. März 2012, 15:41 Uhr | Archiv

Studenten der Hochschule der Medien (HdM) haben ein Kartenspiel rund um Themen aus der Drucktechnologie entwickelt und produziert. „Press ahead“ ist für drei bis sechs Spieler aller Altersklassen gedacht.

Quelle: HdM, Porjekt-Team "Press Ahead"

In zwei Semestern haben neun Studierende aus den Studiengang Druck- und Medientechnologie und dem deutsch-chinesischen Pendant das Kartenspiel von der Idee über die Konzeption bis zum fertigen Endergebnis hergestellt, in Eigenregie. Damit wollen sie Einsteigern mehr über den Druck vermitteln. Das Frage-Antwort-Spiel umfasst 120 Karten, aufgeteilt in die Themen Vorstufe, Druck, Weiterverarbeitung oder Versand, und wurde in fünf Sprachen aufgelegt. Die Fragen und Antworten haben sich die Studierenden selbst ausgedacht, auch die Übersetzung ins Englische, Chinesische, Russische und Spanische haben sie organisiert. Kommilitonen mit der jeweiligen Muttersprache haben sie unterstützt.

Lernen mit Spaß
„Press ahead“ kann in zwei Schwierigkeitsgraden gespielt werden. Laien und Branchenkennern bietet das Spiel Spaß an den Fragen, und einen Lerneffekt. Dabei spielt auch die Verpackung der Karten, der Schuber, eine Rolle: Er zeigt durch gestanzte Löcher an, ob die Fragen richtig beantwortet wurden.

Aufwändige Herstellung
Das Spiel ist in den Druck-Grundfarben Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz gehalten. „Damit soll – schon von weitem sichtbar – auf die Drucktechnik hingewiesen werden.“, erklärt Florian Gradzielski. Mit seinen Kommilitonen hat er insgesamt 7,5 Tonnen echten Spielkarten-Karton der Papierfabrik August Koehler AG verarbeitet. Für das Stanzen der Karten in einem Fünf-Tage-Marathon konnten sie das Demo-Zentrum von Polar Mohr nutzen. Für die Spiel-Auflage von 10.000 Stück wurden rund 1,2 Millionen Karten von Hand sortiert. „Hinter den Zahlen steckt viel Arbeit und eine Menge Geduld. Auf das Ergebnis sind wir sehr stolz. Wir haben etwas eigenes, von der Idee bis zum fertigen Endprodukt, geschaffen“, berichtet Gradzielski. Auf dem Weg dorthin seien auch eine Reihe von Schwierigkeiten zu meistern gewesen. „Das hat einen wesentlichen Teil des Lernerfolges ausgemacht“, findet er. Das war auch der Ansatz der beiden Projektbetreuer Prof. Dr. Thomas Hoffmann Walbeck und Sebastian Riegel: „Die Studenten haben Theorie direkt in die Praxis umgesetzt und Erfahrungen in den einzelnen Produktionsprozessen gesammelt.“

Verteilt wird „press ahead“ auf der Fachmesse Drupa, vom 3. bis zum 16. Mai, am Stand der Hochschule der Medien (A01, in Halle 6). Was meinen Sie zu dem Thema? Tauschen Sie sich über die Kommentarfunktion mit unseren anderen Lesern aus. Zudem können Sie sich täglich über unsere Facebook-Seite auf dem neuesten Stand halten oder dort unsere Beiträge kommentieren.

(Daniel Mittendorf | Quelle: hdm-stuttgart.de)

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