Heidelberger Druckmaschinen baut 1.500 Stellen ab

3. April 2012, 8:00 Uhr | Archiv

Bis Mitte 2014 will die Heidelberger Druckmaschinen AG ihre Mitarbeiteranzahl auf unter 14.000 reduzieren. Durch diese Maßnahme will der Konzern seine Kosten um rund 180 Millionen Euro pro Jahr senken und sich damit dem veränderten Bedarf des Marktes anpassen.

(Quelle: heidelberg.com)

Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung bekannt gab, wurde mit der Arbeitnehmervertretung eine Übereinkunft über das „FOCUS 2012“ genannte Effizienzprogramm getroffen. Dieses sieht eine nachhaltige Senkung der Betriebskosten von jährlich etwa 180 Millionen Euro vor.

Um diese Ziele zu erreichen, werden bis Mitte 2014 etwa 1.500 Stellen abgebaut, so dass das Unternehmen dann bei unter 14.000 Mitarbeitern weltweit liegt. Der Abbau der Stellen soll dabei sozialverträglich durch eine Transfergesellschaft und Ausscheidungsvereinbarungen geschehen. Weiterhin werden die Arbeitszeitregelungen flexibilisiert.

Neben den zeitnah beginnenden personellen Veränderungen, welche die Kapazität an den deutschen Standorten um 15% senken sollen, stellt sich das Unternehmen auch verändert auf, was Vertriebsstrukturen, Forschung und Entwicklung angeht.

Im Vertrieb soll ein stärkerer Fokus auf Schwellenländer gerichtet werden, ohne die Betreuung von Bestandskunden zu vernachlässigen. Ferner sollen die Strukturen im Vertriebswesen gebündelt werden, um die dort anfallenden Kosten zu senken.

Bei Forschung und Entwicklung will sich das Unternehmen künftig stärker auf den Digitaldruck und gedruckte Elektronik konzentrieren. Nach Aussage des Unternehmens seien hier bereits erste mögliche Anwendungen in der Vorentwicklung.

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(Florian Meier | Quelle: Heidelberger Druckmaschinen AG)

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Florian Meier

1 Kommentar

  1. Antworten

    Hartmut Genat

    4. April 2012

    Der für die katastrophale Firmenentwicklung verantwortliche Vorstand der Heidelberger Druckmaschinen hinkt der Entwicklung auf dem Druckmarkt mindestens 15 Jahre hinterher und gehört schleunigst abgelöst: nicht nur 15%, sondern 100% - hilfloseres Agieren und eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation durch diese "Könner" ist kaum vorstellbar!

    Hartmut Genat


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