Mit PDF/VT dem variablen Datendruck gerecht werden

25. April 2012, 8:59 Uhr | Archiv

Wie bereits 2008 ist die PDF Association auch in diesem Jahr auf der drupa, der weltgrößten Print-Media-Messe vom 03. bis 16. Mai 2012 in Düsseldorf, vertreten. Dort stellen die Spezialisten ihre Expertise rund um PDF-Standards und -Formate am Stand des PDF Association-Mitglieds ICOM (Halle 8b, A82) zur Verfügung. Dabei steht insbesondere das für das Output-Management relevante PDF/VT-Format im Mittelpunkt.

Auf der drupa 2012 dreht sich traditionell alles um die Druckkommunikation. Dabei spielen in der heutigen digitalen Welt Dateiformate und insbesondere die Familie der PDF-Standards eine wichtige Rolle. „In Zeiten, in denen das Drucken immer digitalisierter und zunehmend variabler wird, gewinnt die Wahl des richtigen Formates immer mehr an Bedeutung“, erklärt Olaf Drümmer, Vorstandsvorsitzender der PDF Association. „Drucken ist nicht mehr der Endpunkt einer eindimensionalen Prozesskette. Im Gegenteil: zusammenhängende Prozesse und Geschäftsbereiche profitieren von vielseitig nutzbaren Formaten.“
Diese Erkenntnis setzt sich allmählich bei immer mehr Unternehmen durch und führt dazu, dass die Familie der ISO-Standards rund um das beliebte PDF zunehmend Aufmerksamkeit erhält. In diesem Rahmen bieten die Experten von der PDF Association auf der drupa einen umfassenden Überblick. Sie erläutern, wie PDF/VT (V steht für Variablen Datendruck und T für Transaktionsdruck) Output-Management-Prozesse optimieren kann, zeigen Einsatzgebiete von PDF/UA (Universal Accessibility, also Barrierefreiheit) auf oder stehen Rede und Antwort, wenn es beispielsweise um die Nutzung der unterschiedlichen Normteile des Langzeitarchivierungsformats PDF/A geht.

„Für die drupa-Besucher ist insbesondere der noch relativ junge PDF/VT-Standard interessant, da er im variablen Datendruck ganz neue Möglichkeiten eröffnet“, erklärt Olaf Drümmer. „PDF/VT adressiert hochvolumige Druckprozesse und stellt sicher, dass der finale Output bei der Anforderung nach hoher Qualität und Lesbarkeit der bestmögliche ist.“

Der ISO-Standard PDF/VT definiert die Verwendung von PDF als Austauschformat, das für den Variablen Datendruck sowie den Transaktionsdruck optimiert ist. Aufbauend auf PDF/X-4 handelt es sich um das erste VDP (Variable Data Printing)-Format, das ein modernes ICC-basiertes Farbmanagement und anspruchsvolle grafische Effekte wie Schlagschatten, Vignetten oder durchscheinende Objekte nativ unterstützt.

Auch über den PDF/UA-Standard informiert die PDF Association auf der drupa. Der internationale Standard für barrierefreies PDF ist wichtig für Organisationen, die Vorschriften zum barrierefreien Zugang zu Inhalten einhalten müssen (darunter Section 508 in den USA, Kanadas “Common Look and Feel Standard” und der UK Disability Discrimination Act (DDA) in Großbritannien). PDF/A wiederum hat sich als Langzeitarchivformat etabliert, und immer mehr Unternehmen sowie öffentliche Einrichtungen setzen PDF/A strategisch in ihrem Kerngeschäft und als Rahmenbedingung in IT-Projekten um.

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(Nils-Arne Pohlandt | Quelle: PDF/A)

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