Google Drive mit 5 Gigabyte gestartet

26. April 2012, 10:00 Uhr | Archiv

Google bringt mit Google Drive eine Alternative zum beliebten Online-Speicherdienst Dropbox auf den Markt. Bis zu fünf Gigabyte an Daten können Unternehmen sowie Privatnutzer dort kostenlos ablegen – wer mehr Speicher bedarf, muss monatlich zahlen. Mit einer engen Verbindung der bereits vorhandenen Google-Anwendungen sowie Google+ soll der virtuelle Speicher zentraler Bestandteil der Google-Dienste werden. Doch die Konkurrenz ist groß.

(Bild: Google)

Der Vorteil von Google Drive ist die Unabhängigkeit von der jeweiligen Plattform. Egal ob Smartphone, Mac oder Windows-PC – der Online-Speicherdienst funktionieren unabhängig davon, welches Gerät oder welche Anwendung man verwende, so der Manager, der bei Google die Entwicklung des Browsers Chrome und des Betriebssystems Chrome OS leitet.

Der virtuelle Speicher ist im herkömmlichen Browser über <a href="http://drive.google.comdrive.google.com erreichbar. Für Windows- und Mac-Rechner steht ebenfalls eine Desktop-Anwendung zur Verfügung, ähnlich wie man es bereits von Dropbox kennt. Auch Smartphones können den Dienst nutzen, hier gibt es für Android bereits eine App, für Apple-Geräte soll diese in Kürze folgen. Doch nicht nur die Endanwender freuen sich. Durch entsprechende APIs können auch externe Entwickler den Dienst in ihre Anwendungen einbauen und die Möglichkeiten sinnvoll nutzen.

Der Dienst ist in der Grundversion mit 5 Gigabyte kostenlos. 25 Gigabyte kosten monatlich 2,50 Dollar, 100 Gigabyte 5 Dollar – 1000 Gigabyte 50 US-Dollar. Zwar ist der Dienst offiziell gestartet, doch können ihn einige Nutzer noch nicht verwenden – sie werden lediglich benachrichtigt, wenn ihr Online-Speicher bereit ist. Auch wir haben in einem Schnelltest diese Meldung bekommen.

Die Konkurrenz für Google Drive ist jedoch hoch. Mit Dropbox startete bereits 2007 der bisher erfolgreichste Dienst dieser Art. Auch Microsoft bietet mit SkyDrive virtuellen Speicher an und kündigte erst Anfang der Woche an, den Dienst näher in Windows zu integrieren. Auch Apple bietet mit der iCloud einen Speicherdienst an, der auf den Apple-Geräten (sowohl mobil als auch Desktop) genutzt werden kann.

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(Marco Schürmann | Quelle: googlewatchblog.de)

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Marco Schürmann

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