drupa 2012 "Survival Guide"

3. Mai 2012, 7:15 Uhr | Archiv

Da auch wir auf der drupa 2012 unterwegs sind, haben wir für Sie ein paar nützliche Hinweise gesammelt, damit ihr Besuch so angenehm und erfolgreich wie möglich wird. Nebenbei können Sie unserer Twitter-Seite folgen und sich somit stets über Neuigkeiten informieren.

Ziehen Sie bequeme Schuhe an.
Die Wegstrecke die man an einem Messetag zurücklegt ist nicht zu verachten und kann eine enorme Belastung für Ihre Füße darstellen. Finden Sie deshalb die richtige Balance zwischen komfortabel und stilistisch angemessen.

Nehmen Sie mehr als ein Geschäfts-Outfit mit, wenn sie länger bleiben.
Abgesehen davon, dass immer etwas passieren kann, was einen Anzug ruiniert, werden Sie sich freuen auch mal eine andere, „frische“ Anzugjacke und/oder -hose anzuziehen.

Vergessen Sie Kleidung für nach dem Feierabend nicht.
Düsseldorf ist auch abseits der drupa eine schöne Stadt, die man während seines Besuches ein Stück weit kennenlernen sollte. Und auch wenn Sie mit Anzug problemlos in die Kneipen der Stadt kommen, so ist etwas weniger förmliches doch nicht verkehrt.

Ausreichend Visitenkarten einpacken.
Die drupa ist bekanntermaßen der Ort schlechthin um sich über neue Technologien und Entwicklungen zu informieren und nebenbei wertvolle Kontakte zu knüpfen. Nichts ist ärgerlicher, als wenn Sie einem potenziellen Geschäftspartner dann keine Visitenkarte überreichen können. Nehmen Sie also ausreichend mit und seien Sie hier auf der sicheren Seite.

Vorsichtshalber Kopfschmerztabletten mitbringen.
Bekanntermaßen ist die Luft in Messehallen nicht immer die beste, dazu die körperliche Anstrengung, der Lärm, die ungewohnte Umgebung und der Druck möglichst viel zu sehen, zu erfahren, zu besprechen. Leicht stellen sich so Kopfschmerzen ein. Dagegen hilft natürlich eine Viertelstunde frische Luft zu tanken, etwas zu trinken und vielleicht auch eine Kleinigkeit zu essen. Für die härteren Fälle sollten Sie eine Packung Kopfschmerztabletten dabei haben.

Kaugummis/Bonbons/Deodorant lassen Sie sofort wieder frisch wirken.
Der Messetag ist lang und anstrengend. Um auch nach vielen Stunden noch frisch zu wirken, bietet es sich an ein paar Kaugummis, Bonbons oder ähnliches mitzunehmen, um einen frischen, guten Atem wiederherzustellen. Deodorant verleiht auch dem Rest Ihres Körpers ein frischeres Auftreten.

Steckdosenadapter
Wenn Sie aus dem Ausland zur drupa kommen, denken Sie daran, dass sich die Steckdosen in Deutschland unter Umständen von denen in Ihrem Heimatland unterscheiden. Bringen Sie deshalb einen Steckdosenadapter mit, sonst bleiben Laptop, Smartphone und Co. bald dunkel.
Sollten Sie dies vergessen haben, schauen Sie nach, ob Sie Aussteller aus ihrem Heimatland finden. Eventuell können diese Ihnen mit Adaptern weiterhelfen.

Bringen Sie Ihr eigenes Kissen mit.
Erfahrungen zeigen, dass man auf einem gewohnten Kissen besser schläft. Wenn Ihr Reisegepäck es also hergibt, nehmen Sie ihr Kopfkissen von zuhause mit. Ihr Kopf voller Eindrücke wird es Ihnen spätestens beim Aufwachen danken.

Seien Sie extrovertierter als sonst.
Vermutlich gibt es keinen besseren Platz um Leute aus der Branche kennen zu lernen und Kontakte zu knüpfen als die drupa. Seien Sie deshalb etwas extrovertierter als sonst. Gehen Sie auf Leute zu, stellen Sie Fragen, vernetzen Sie sich mit Kollegen und Herstellern und nehmen Sie an Informationen und Kontakten mit, was Sie bekommen können. Diese Chance bietet sich Ihnen sonst erst wieder in vier Jahren.

Finger weg vom Alkohol!
Nun gut, ein Glas Sekt zur Feier eines Maschinenkaufes oder ein Bier mit alten Bekannten dürfen Sie sich natürlich gönnen. Aber übertreiben Sie es nicht! Auch wenn Sie normalerweise keinen Kater bekommen, die Umstände auf der drupa sind speziell und können deshalb unerwartete Folgen haben.

Machen Sie Ihre Brieftasche so leer wie möglich.
Gleich ob Sie bestohlen werden (das kann auch auf der drupa passieren, siehe nächster Punkt) oder sie im Getümmel der Messe verlieren: Machen Sie Ihre Brieftasche so leer wie möglich. Viele der Sachen die Sie jeden Tag mit sich führen, brauchen Sie auf dem Messegelände nicht. Lassen Sie also soviel wie möglich zuhause oder im Hotel(safe). Beschränken Sie sich beispielsweise auf Visitenkarten, ein Ausweisdokument, etwas Geld und Ihre Eintrittskarte. Im Falle eines Verlustes bleibt der Schaden so gering.

Vorsicht vor Dieben.
Auch auf der drupa können Sie, wie bei jeder Messe, Opfer eines Diebstahls werden. Halten Sie Taschen, beispielsweise mit Kamera oder Laptop, geschlossen und dicht am Körper. Wenn Sie Ihre Tasche einmal abstellen müssen, lassen Sie sie nicht aus den Augen. Fragen Sie im Zweifel einen Kollegen oder Aussteller, ob er auf Ihre Tasche aufpassen könnte. Tragen Sie ihre Brieftasche, Schlüssel und Mobiltelefon idealerweise in einer Tasche an der Vorderseite Ihrer Hose oder in einer Innentasche Ihres Anzuges o.ä.

Den Koffer lieber eine Nummer größer wählen.
Planen Sie in Ihrem Gepäck Raum für Informationsmaterial, Produktmuster und Geschenke ein. Nehmen Sie im Zweifelsfall also lieber einen etwas größeren Koffer.

Vereinbaren Sie Termine.
Wenn Sie mit einem Aussteller in Ruhe sprechen wollen, vereinbaren Sie einen Termin und lassen Sie sich diesen bestätigen. So können Sie sicher gehen, dass Sie Ihr Gespräch in Ruhe führen können und Zeit für Nachfragen bleibt. Viele Aussteller haben auch separate Besprechungsräume, so dass Sie auch ungestört von anderen sind.

Vor dem Schlafen gehen Wasser trinken.
Bevor Sie zu Bett gehen, sollten Sie etwa einen halben Liter Wasser trinken. Ihr Körper ist von den Anstrengungen des Tages ausgelaugt, auch wenn Sie dies nicht so deutlich merken. Trinken Sie als letztes Getränk vor dem zu Bett gehen etwas Wasser, sind die Wasserspeicher Ihres Körpers wieder gefüllt und der Körper kann sich besser erholen.

Wir hoffen, dass Ihnen diese Tipps helfen können die drupa unbeschwert zu überstehen.

(Nils-Arne Pohlandt)

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