Streetpay: Mobile Payment startet in Deutschland

23. Mai 2012, 11:45 Uhr | Archiv

Mit Streetpay startet offenbar einer der ersten mobile Payment Anbieter à la Square in Deutschland. Mittels eines kleinen Kartenlesegerätes, welches mit einem Smartphone gekoppelt wird, können Zahlungen ortsunabhängig empfangen werden. Zum Start sollen 50.000 kostenfreie Lesegeräte in Deutschland ausgegeben werden.

Bild: Streetpay.com

Mit Streetpay lassen sich unabhängig vom aktuellen Standort Kredit- und EC-Karten Zahlungen entgegennehmen. Dieses soll laut Streetpay günstiger als herkömmliche Zahlungsterminals sein. Für Unternehmen, die Streetpay nutzen, fallen weder Einrichtungs- noch Monatsgebühren an. Der Dienstleister verlangt jedoch 2,75 Prozent des fälligen Zahlungsbetrages sowie 0,15 Euro pro Transaktion. Dazu wird mittels eines kleinem Ansteckgerät am Smartphone der Magnetstreifen der jeweiligen Karte ausgelesen. Die Autorisierung der Zahlung erfolgt anschließend auf dem Smartphone mittels Unterschrift. Der Anbieter Streetpay gibt zum Start 50.000 kostenfreie Kartenleser an teilnehmende Unternehmen aus. Die Hardware läuft über den Headsetstecker kommt mit eigener Software. Unterstützt werden iPhone, Android, BlackBerrys und Windows Phone-Smartphones.

Wie der Name Streetpay schon sagt, sind die Zielgruppen die vielen kleinen Händler die ihr Geld unterwegs verdienen, wie beispielsweise Lieferdienste, Taxen oder auch andere selbständige Dienstleister. Alternativen wie Square, einem Projekt des Twitter-Co-Gründers Jack Dorsey, und ein Klon von PayPal namens PayPal Here, haben es bislang noch nicht nach Deutschland geschafft. Bei Square ist bisher auch nichts dergleichen bekannt, PayPal jedoch hat seinen Service auch hierzulande vor einigen Monaten angekündigt.

Lassen wir uns überraschen wie die Händler und Kunden reagieren und ob das Modell ähnlich erfolgreich einschlägt wie Square oder PayPal Here in den USA und iZettle in Skandinavien. Die Zeit ist jedenfalls reif für diese Art der Lösungen und Streetpay soll neben Deutschland auch in UK, Polen und Indien starten. Verfügbar ist der mobile Bezahldienst Anfang Juni, man darf gespannt sein, ob er von den deutschen Kunden die Kreditkartenzahlungen eher skeptisch gegenüberstehen, auch akzeptiert wird.

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