Analyst schätzt Untergang von Facebook bis 2020

5. Juni 2012, 11:40 Uhr | Archiv

Als Reaktion auf die permanent fallenden Kurse sagte nun ein Analyst das Ende von Facebook voraus. Er schätze, das Facebook bis etwa 2020 auf die Größe von Yahoo geschrumpft sei. Der ehemalige Riese im Online-Geschäft hat heute noch etwa 10% seiner ursprünglichen Größe. Als Grund für diesen „Untergang“ sieht der Analyst Facebooks mangelnde Bereitschaft sich den veränderten Bedingungen im Internet anzupassen.

(Quelle: facebook.com)

Facebook könne zwar Unternehmen kaufen, die Expertise im Bereich von mobilen Anwendungen aufweisen, das würde aber nichts an der Grundeinstellung ändern. Facebook sei nach wie vor eine „große, fette Webseite“, so Eric Jackson, Gründer von „Ironfire Capital“ in einer TV-Show am Montag.

Er glaube nicht, dass es große Unternehmen in Zukunft leichter haben würden, sagte er dem Sender CNBC. Viele kleinere, schneller agierende Unternehmen würden im Markt auftauchen und dort mitmischen.

Jackson sieht dazu drei Generationen von Webseiten. Unternehmen wie Yahoo und Google gehörten zur ersten Generation. Sie boten große Portale an, auf denen man alles fand, was man suchte. Zur zweiten Generation zählt er Facebook, das sich nur darauf konzentrierte, wie man Benutzer zusammenführt und sie interagieren lässt. Als dritte Generation sieht er mobile Webseiten und Anwendungen, deren Schwerpunkt die mobile Nutzung ist und die einen Weg gefunden haben damit Geld zu erzeugen. Das Problem sieht Jackson im Übergang von einer Generation in die Nächste. Diesen Wechsel habe bisher niemand erfolgreich vollzogen, wie man an Google sähe. Insofern wäre es unwahrscheinlich, dass ausgerechnet Facebook diesen Umstieg schaffe.

(Quelle: mashable.com)

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Florian Meier

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