US-Uni demonstriert flexibles 7,4-Zoll-OLED-Display

8. Juni 2012, 11:00 Uhr | Archiv

An der Arizone State University wurde im Flexible Display Center (FDC) das derzeit größte flexible OLED-Display überhaupt entwickelt. Dabei setzt man bei dem 7,4-Zoll-großen Display auf Mischoxid-Dünnschicht-Transistoren (TFT). Unterstützt wird das ganze Vorhaben von der US-Armee.

Das in Arizona entwickelte 7,4 Zoll große und flexible OLED-Display - (Foto: Jann Kaminski, ASU)

Auf der in dieser Woche stattfindenden ‚SID Display Week‘ in Boston kann man das flexible OLED-Display derzeit live erleben. Die fortgeschrittene Variante der Mischoxid-Dünnschicht-Transistoren ermöglicht nach Angaben der Forscher eine günstige Produktion: Bei der Herstellung kann man, so die Forscher, bereits bestehende Produktionslinien für amorphes Silizium verwenden und muss nicht erst spezielle Produktionsstätten errichten. Derartige Bildschirme, so versprechen die Forscher, sollen „hohe Leistung, kräftige Farben, hohe Schaltgeschwindigkeiten bei Videos und einen reduzierten Stromverbrauch“ mitbringen.

Unterstützt werden die Forscher der Arizona State University von den Army Research Labs der US-Armee. Die Förderung des US-Verteidigungsministeriums soll eine schnellere und einfachere Forschung ermöglichen, sodass ein derartig mobiles, flexibles und aber auch widerstandsfähiges Display auch für z.B. Soldaten einsetzbar werden soll.

Die Technik soll jedoch nicht nur militärisch eingesetzt werden. Wegen des vereinfachten Herstellungsprozesses könnte die Technologie in Zukunft auch in kommerziellen Geräten zum Einsatz kommen. Samsung arbeitet derzeit an vergleichbaren flexiblen AMOLED-Displays (wir berichteten).

(Quelle: asu.edu)

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Marco Schürmann

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