App macht Smartphones kindersicher

13. Juni 2012, 11:30 Uhr | Archiv

Wer seinen Kindern bisher ein Smartphone gab, hatte wenig Kontrolle darüber, was sie damit tun. Dank mobilem Internet konnten Kinder damit beispielsweise auf nicht für sie geeigneten Seiten surfen, Apps herunterladen und nutzen und Fotos auf einfache Art und Weise für alle zugänglich ins Internet stellen. Die Android-App „Kytephone“ schickt sich nun an, Eltern dabei zu helfen Smartphones „kindersicher“ zu machen und so auch Kindern gefahrlos die Vorzüge der neuen Mobiltelefone zugänglich zu machen.

(Quelle: techcrunch.com)

Die Anwendung integriert sich dazu tief ins System und lässt sich nach Angaben der Entwickler auch durch Neustarts des Telefons oder das Entfernen des Akkus nicht umgehen. Nach dem Start des Telefons legt die Software eine eigene Oberfläche über das Android-Betriebssystem.

Einmal eingerichtet kann dann gesteuert werden, welche Funktionen des Telefons genutzt werden können. Die Software hat dabei drei Kernfeatures: Lokalisierung des Gerätes, Anrufkontrolle und App-Kontrolle.

Ortungsdienste bieten die Netzbetreiber auch ohne Smartphone manchmal als kostenpflichtige Zusatzleistung an. Integrierte GPS-Chips in Smartphones machen dies mittlerweile überflüssig. Über Anruf- und App-Kontrolle kann festgelegt werden, welche Nummern angerufen bzw. von welchen Nummern aus angerufen werden kann und welche Apps gestartet werden dürfen. Kytephone kann darüber hinaus in seiner aktuellen Version auch mit der Kamera erstellte Fotos direkt in die Einstellsoftware übertragen.

Als weitere Features für zukünftige Versionen sind die Alarmierung bei Verlassen eines bestimmten Gebietes, Whitelists für Webseiten, Kontrolle über die SMS-Funktion, ein angepasster App-Store oder auch eine Zeitbeschränkung bei der Nutzung von Apps geplant.

Grundsätzlich ist Kytephone dabei kostenlos erhältlich, für spezielle Features (wie die vorgenannte Zeitbeschränkung für Apps) oder feinere Einstellmöglichkeiten werden allerdings Abgaben fällig.

Eine iOS-Version der Software ist bisher nicht geplant. Hauptgrund dafür ist der nur unzureichende Zugriff auf das Betriebssystem, um einen effektiven Schutz gewährleisten zu können. Darüber hinaus sehen die Entwickler iOS-Geräte aufgrund der hohen Preise auch nicht als typische „Kinder-Smartphones“ an.

(Quelle: techcrunch.com)

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Florian Meier

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