Einheitliche Mehrwertsteuer von europäischer E-Book-Industrie gefordert

28. Juni 2012, 10:22 Uhr | Archiv

Am vergangenen Dienstag haben sich Vertreter der europäischen E-Book-Industrie mit Neelie Kroes, EU-Kommissarin für die Digitale Agenda, zusammengesetzt. Bei dem Treffen wurden unter anderem Probleme angesprochen, die eine breite Akzeptanz des Mediums E-Book in Europa noch verhindern – wie etwa die unterschiedlichen Regeln für die Mehrwertsteuer bei Büchern und E-Books. Die Vertreter fordern hier eine einheitliche Regelung.

(Bild: Europäische Kommission)

An dem Treffen teilgenommen haben Vertreter bekannter europäischer Verlage wie der Verlagsgruppe Holtzbrinck, Carlsen, Random House, Penguin Group oder Hachette sowie Vertreter von Vertriebsorganisationen wie Amazon, Google oder auch der Plattform Libreka. Viele der Teilnehmer unterzeichneten nach dem Treffen eine Erklärung, in der ein europäischer E-Book-Markt begrüßt wird. In der Erklärung wird gefordert, dass Verbraucher beim Kauf von E-Books keine Grenzen haben sollten, weder bei der Übetragung zwischen verschiedenen Plattformen und Geräten, noch in geographischer Hinsicht. Wichtig sei ebenfalls, einen neutralen Mehrwertsteuersatz für E-Books zu ermöglichen, der keine negativen Auswirkungen auf den Verkauf von gedruckten Büchern habe.

(Quelle: Europäische Kommission)

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Marco Schürmann

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