Microsoft erstmals mit Verlusten

20. Juli 2012, 10:15 Uhr | Archiv

26 Jahre nach dem Börsengang muss Microsoft erstmals Verluste hinnehmen. Durch eine Abschreibung wies das Unternehmen aus Redmond, das seit 1986 börsenorientiert ist, ein Minus von 492 Millionen US-Dollar aus. Die Umsätze konnten jedoch steigen.

Bildquelle: Microsoft

Microsoft erzielte im vierten Finanzquartal einen Verlust von 492 Millionen US-Dollar – im Vergleichszeitraum des vorgehenden Jahres (2011) erwirtschaftete man noch einen Gewinn von 5,9 Milliarden US-Dollar (69 Cent). Der gesamte Umsatz konnte jedoch um 4 Prozent auf 18,06 Milliarden US-Dollar wachsen.

Doch wie kam der Verlust zustande? Durch eine Abschreibung von 6,2 Milliarden US-Dollar beim Online-Werbeunternehmen aQuantive, die Microsoft am 2. Juli dieses Jahres vorgenommen hatte, musste man geringere Gewinnmargen hinnehmen. Ohne diese Abschreibung hätte das Redmonder Unternehmen einen Gewinn von 73 Cent pro Aktie erzielen können – Analysten hatten auf Grund der Übernahme von aQuantive einen Gewinn von 62 Cent pro Aktie erwartet.

In den verschiedenen Bereichen des Unternehmens geht es sowohl auf als auch ab: In der Windows- und Windows-Live-Sparte musste man Einbußen beim Umsatz in Höhe von 13 Prozent sowie beim Gewinn um 18 Prozent hinnehmen. Der Bereich Server und Tools konnte beim Umsatz um 13 Prozent zulegen – auch der Gewinn wuchs um 24 Prozent. Mit der Business-Sparte, die ihre Umsätze hauptsächlich durch Büroanwendungen (Office) erzielt, konnte man den Gewinn um 9 Prozent, den Umsatz um 7,1 Prozent ausweiten. Im Bereich Entertainment und Devices konnte man 20 Prozent mehr Umsatz erzielen.

(Quelle: mashable.com)

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Marco Schürmann

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