3D-Druck etabliert sich immer mehr

23. Juli 2012, 9:40 Uhr | Archiv

Die Preise für 3D-Drucker werden immer erschwinglicher, die Software besser und die Datengewinnung durch Abtastung von Objekten immer simpler. Gründe genug also, um dem bisher in den Kinderschuhen steckenden 3D-Druck innerhalb der nächsten sechs Jahre einen enormen Schwung zu geben – finden zumindest Marktforscher des US-Unternehmens Global Industry Analyst.

(Bild: hunold-knoop.de)

Der Markt könnte bis zu dem Zeitpunkt auf drei Milliarden US-Dollar wachsen, schätzen die Experten nach einer Untersuchung von 70 Branchenvertretern innerhalb der USA und Europa.

Diente der 3D-Druck Anfangs noch zur schnellen Erzeugung von Prototypen ist die Entwicklung schnell einen Schritt weiter gelangt, sodass 3D-Druckmaschinen heutzutage bereits Endprodukte erzeugen, wie etwa Zahnimplantate und medizinische Geräte, Teile für die Raumfahrt- und Automobilindustrie oder aber auch für Schuh- und Schmuckerzeugung.

Durch die rasante technische Weiterentwicklung können heute bereits digitale Modelle vervielfältigt und Prototypen oder physische Komponenten erzeugt werden, die qualitativ den Massenprodukten bereits sehr nahe kommen.

In den nächsten Jahren werden laut den Marktforschern von Global Industry Analyst neue Bereiche im 3D-Druck auftauchen, wie etwa die Verarbeitung von neuen Materialien wie Metallen (Gold, Silber) sowie Plastik und Papier. Dabei wird das 3D-Druckverfahren manche Arbeitsstrukturen verändern, denn Arbeitsschritte im Wirtschaftsprozess, die bisher billige Lohnarbeit erforderten, könnten durch 3D-Druck in Zukunft auch vor Ort zu einem ähnlichen Preis durchgeführt werden.

Einen ausführlichen Bericht zur aktuellen Lage und auch Zukunft des 3D-Drucks finden Sie auf der offiziellen Seite der Marktforscher.

(Quelle: pressetext.com)

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Marco Schürmann

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