Adobe untersucht die Werbeausgaben im Search-Bereich

26. Juli 2012, 9:59 Uhr | Archiv

Die Ergebnisse des aktuellen Adobe Digital Index Reports wurden vorgestellt. Dabei geht es um die Untersuchung der Digitalen Werbebranche im zweiten Quartal 2012 und einen Ausblick für das weitere Kalenderjahr. Adobe analysiert dabei jährlich das Verhalten von Werbetreibenden und Nutzern mit insgesamt mehr als 2,5 Milliarden US-Dollar verwaltetem Werbebudget.

(Bild: Adobe)

Laut dem Report bleiben die Werbeausgaben im Search-Bereich hoch – mobile Geräte gewinnen dabei zunehmend an Bedeutung, denn die Konversionsraten auf Tablets übersteigen bereits die auf Desktops. Vor allem auf Facebook habe sich das Engagement der Konsumenten enorm erhöht. Hier finden viele Marketingverantwortliche genug Möglichkeiten, die Verbesserungen auf der Plattform sinnvoll zu nutzen.

Im folgenden die wichtigsten Ergebnisse für das zweite Quartal 2012 zusammengefasst:

Die wichtigsten Ergebnisse für das zweite Quartal 2012:
– Die Werbeausgaben im Search-Bereich wachsen weiterhin sowohl in den USA als auch in Europa und stellen einen wichtigen Kanal für Digitales Marketing dar. Die Ausgaben in den USA erhöhten sich um 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, während der ROI (Return on Investment) sich ständig verbesserte. Die Wachstumsraten im Search-Umfeld waren auch in Deutschland und Großbritannien sehr hoch, mit 12 beziehungsweise 18 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum.
– Mobiler Datenverkehr, insbesondere auf Tablets, bietet weiterhin große Chancen für Werbetreibende. Während bei Tablets die Kosten pro Klick (CPC) geringer blieben als bei Desktops, waren die Konversionsraten um 20 Prozent höher. Dies weist darauf hin, dass sich der ROI durch die Umleitung der Werbeausgaben auf Tablets erhöht.
– Marken investieren weiterhin deutlich in Facebook, um die Fanzahlen zu erhöhen. Die Fanzahlen stiegen weltweit im Vergleich zum Vorquartal um 21 Prozent und im Vergleich zum Vorjahr um 84 Prozent. Das Engagement von Marken auf Facebook stieg ebenfalls um 60 Prozent im Vergleich zum Vorquartal und um 338 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Auf Basis des Nutzer-Index der letzten drei Quartale zeichneten sich die folgenden Trends ab:
– Die Ausgaben im Search-Bereich in den USA werden sich voraussichtlich um 10 bis 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erhöhen. Falls der Digitale Werbemarkt weiterhin stabil bleibt, ist in Deutschland und Großbritannien, zwei der größten Digitalen Märkte in Europa, ein Wachstum von 15 Prozent zu erwarten.
– Der Datenverkehr über Tablets und Smartphones (der 16 bis 20 Prozent aller Ausgaben für Search-Marketing bis Jahresende einnehmen wird) dürfte bis Ende des Jahres 20 Prozent des gesamten Online-Traffics ausmachen. Zusätzlich werden Marketing-Experten wahrscheinlich mehr Search-Werbung auf mobilen Geräten, insbesondere Tablets, schalten, um den ROI ihrer Werbeausgaben zu erhöhen.
– Markenpräsenzen auf Facebook werden schätzungsweise um weitere 45 Prozent bis Ende 2012 zunehmen, wodurch sie das Engagement ihrer Kunden deutlich steigern könnten. Dies wird voraussichtlich auf Änderungen in der Facebook-Plattform zurückzuführen sein, wie Facebook Timelines für Marken und Facebook Action Measurement für Anzeigen.

Der Adobe Digital Index veröffentlicht Studien über Digitales Marketing und andere interessante Themen für Senior Marketing- und E-Commerce-Verantwortliche sämtlicher Branchen. Die Studien basieren auf der Analyse ausgewählter, anonymer und gesammelter Daten von über 5.000 Unternehmen weltweit, welche die Adobe Digital Marketing Suite verwenden, um Echtzeitdaten und Aktivitätsanalysen auf ihren Websites zu generieren.

(Quelle: Adobe Newsroom)

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Marco Schürmann

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