Studie: Mobile Commerce in Deutschland

3. August 2012, 10:22 Uhr | Archiv

Das ECC Handel hat gemeinsam mit Paypal und Shopgate das Potenzial und die Herausforderungen im Mobile Commerce in Deutschland analysiert. Dafür wurde der Status quo der Nutzung von Smartphones und Tablets für Informationssuche, Kauf und Bezahlung ermittelt. Darüber hinaus wurde besonderes Augenmerk auf die Verknüpfung von Mobile Commerce und stationärem Handel gelegt, um zu ermitteln, inwiefern mobile Endgeräte tatsächlich als „Herzstück” im Multi-Channel-Vertrieb fungieren.

(© Ben Chams – Fotolia.com)

Schließlich wurden die Faktoren untersucht, die über den Erfolg des M-Commerce-Engagements entscheiden. Für die Studie wurden 1.011 deutsche Smartphone-Besitzer zu ihrem Nutzungsverhalten befragt. Darüber hinaus ermöglichen fünf Experten mit ihren Statements tiefergehende Einblicke in das Thema. Die Studie kann am Ende dieser Seite kostenlos heruntergeladen werden.

Ausgewählte Ergebnisse im Überblick

Die Informationssuche mit Smartphone und Tablet ist die am meisten genutzte M-Commerce-Funktion – Vier von fünf Nutzern verwenden ihr Tablet oder Smartphone für diesen Zweck (Kapitel 2).

Smartphone-Besitzer fordern mobil optimierte Websites – 58,8 Prozent der Befragten wünschen sich, dass Anbieter Online-Shops für den einfachen und schnellen Einkauf mit dem Smartphone optimieren (Kapitel 4).

Datensicherheit, Kostentransparenz und Übersichtlichkeit sind wichtigste Erfolgsfaktoren – Die sichere Verschlüsselung von Daten finden 84,4 Prozent wichtig, die Offenlegung aller Kosten 83 Prozent und eine übersichtliche und verständliche Menüführung 80 Prozent (Kapitel 4).

Internetspezifische Verfahren wie PayPal sowie Rechnung sind die beliebtesten Zahlungsmethoden im M-Commerce – 63,6 Prozent der Smartphone-Käufer haben schon internetspezifische Zahlungsverfahren wie PayPal oder sofortüberweisung.de verwendet. Die bei Konsumenten allgemein sehr geschätzte Rechnung folgt mit 57,4 Prozent erst auf dem zweiten Platz (Kapitel 4).

Aufwändige Bestell- und Registrierungsprozesse führen zu Kaufabbrüchen – Knapp die Hälfte der Smartphone-Besitzer hat schon einmal den Kauf abgebrochen, weil ihnen der Bestell- und Registrierungsprozess zu aufwändig war und 45 Prozent haben ein Produkt schon einmal nicht gekauft, da ihnen die Navigation zu umständlich war (Kapitel 4).

Mobile Commerce steht in Deutschland am Anfang einer äußerst dynamischen Entwicklung – Die befragten Experten erwarten ein deutlich schnelleres Wachstum im M-Commerce als bei der Internetrevolution. Trendthemen und Treiber sind Mobile Payment, innovative Services und die Integration von Kundendaten zur personalisierten Ansprache (Kapitel 5).

(Quelle: ecc-handel.de)

Über den Autoren

Marco Schürmann

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