Vom Soft-User bis zum Allrounder

4. September 2012, 8:41 Uhr | Archiv

Das Internet ist schon seit geraumer Zeit alltäglicher Begleiter. 80 Prozent der Bevölkerung nutzen es zumindest gelegentlich, und immer mehr tun dies auch mobil. Doch Internetnutzer ist nicht gleich Internetnutzer. Der Austrian Internet Monitor der INTEGRAL Marktforschung hat fünf verschiedene Nutzertypen identifiziert.

(Bild: ratgeberzentrale.de)

In den Pionierzeiten des Internets war es ganz einfach: Entweder man nutzte das Internet – oder eben nicht. Die Möglichkeiten des World Wide Web boten nur wenig Spielraum für differenziertes Nutzungsverhalten. Doch in Zeiten von Social Media, Online Gaming und mobilem Internet trifft man höchst unterschiedliche Nutzertypen online an. Der Austrian Internet Monitor stellt sie vor.

Der Allrounder bewegt sich gekonnt im Netz und macht sich sämtliche Angebote des Internets zunutze. Er ist deutlich häufiger und länger online als die übrigen Segmente. Soziale Netzwerke und Videoplattformen spielen dabei eine große Rolle, ebenso der Einkauf über das Internet.

Noch aktiver in Social Media ist – wie der Name bereits sagt – der Netzwerker. Kommunikation steht im Fokus seiner Internetnutzung, sei es in Form von Sozialen Netzwerken, Chatten oder Online-Telefonie. Online-Shopping und andere informationsorientierte Tätigkeiten haben eine vergleichsweise geringe Bedeutung.

Der Fun-Charakter des Internets, speziell in Hinblick auf Online-Spiele, steht für den Jungen Spieler im Vordergrund. Praktische Anwendungen wie Internet-Banking, Behördenkontakt oder Stellenanzeigen nutzt er nur unterdurchschnittlich. Bei der Haushaltsausstattung mit Spielkonsolen hat er klar die Nase vorn.

Alltägliche Anwendungen, die der Zeitersparnis dienen, ziehen vor allem den Pragmatiker an. Erledigungen wie Einkäufe oder Reservierungen werden überdurchschnittlich stark online genutzt. Das Internet wird sehr gezielt eingesetzt, doch möchte ihm der Pragmatiker nur so viel Zeit widmen wie notwendig. Für Soziale Netzwerke oder Spiele bleibt dabei kaum Platz.

Sehr zurückhaltend nutzt der Soft User das World Wide Web. Auf mobilen Internetzugang kann er dabei gut verzichten. Er setzt dabei vor allem auf Informations- und Kommunikationszwecke.

(Grafik: INTEGRAL)

(Quelle: Pressemitteilung INTEGRAL)

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Marco Schürmann

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