US-Armee: 3D-Druckereien in Containern

10. September 2012, 12:48 Uhr | Archiv

Ein so genanntes „Expeditionary Lab“ verfügt über aktuelle Rapid-Prototyping- sowie Rapid-Manufacturing-Technik – laut Golem besteht die Werkstatt neben einem 3D-Drucker, der Objekte aus Kunststoff erzeugt, auch aus einer CNC-Maschine, die Teile aus Metall anfertigen kann. Herkömmliche Werkzeuge wie Plasmaschneider, Sägen, Bohrmaschinen und ähnliches sind ebenfalls im Expeditionary Lab vorzufinden.

Techniker der U.S. Army in der 3D-Druckerei im Container – (Bild: Steve Rochette/US Army)

Um die Werkstatt mobil zu machen, wird sie in einen so genannten „20 Foot“-Container gepackt. Dieser Container kann durch LKWs oder Hubschrauber zu einem beliebigen Einsatzort gebracht und dort genutzt werden. Zwei Inginieure werden in jedem mobilen Labor stationiert – eine Ablösung der Inginieure findet alle vier Monate statt. Die “Rapid Equipping Force (REF)” soll für Soldaten vor Ort Produkte herstellen oder Reparaturen vornehmen können. Knapp 2,8 Millionen US-Dollar soll so eine Werkstatt kosten. Bis zum Jahre 2014 sollen drei der REFs fertiggestellt werden, die erste soll im Süden Afghanistans eingesetzt werden, die zweite im Herbst dieses Jahres im Osten Afghanistans und die dritte soll in den USA verbleiben. Die mobilen 3D-Druckereien sollen sich nicht nur für den Kriegseinsatz eignen – auch in Katastrophengebieten könnten sie nützlich sein.

(Quelle: golem.de)

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Marco Schürmann

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