Verkauf per Smartphone und Tablet eine große Herausforderung

18. September 2012, 8:46 Uhr | Archiv

Mobile Commerce ist laut einer neuen Studie von Intershop, einem führenden Anbieter für E-Commerce-Lösungen, heute die größte Herausforderung für Händler aus Deutschland und Europa gleichermaßen. Das ist das Ergebnis des neuen Intershop E-Commerce-Reports basierend auf 310 Interviews mit Entscheidungsträgern und IT-Verantwortlichen in Handelsunternehmen aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Skandinavien, Italien und den Benelux-Ländern.

(Bild: dailydealmedia.com)

Zwei der drei größten Herausforderungen sowohl für deutsche als auch für europäische Händler drehen sich um das Problem, eine einheitliche und qualitativ hochwertige Kundenerfahrung über alle Kanäle hinweg zu schaffen. Dabei gilt der mobile Handel als das Zünglein an der Waage für zukunftsträchtige E-Commerce-Modelle. Auf einem zunehmend dichter besetzten und schnelllebigen Markt müssen Verantwortliche im Online-Handel mit oft nur begrenzten technischen Möglichkeiten Kaufwelten schaffen, durch die sich ihre Marke klar und über alle möglichen Berührungspunkte mit Kunden hinweg von Mitbewerbern absetzt. Während diese Herausforderungen ein Grund sein mögen, warum nur 30% der deutschen Einzelhändler mit einer Online-Präsenz E-Commerce als einen ihrer wichtigsten Wachstumsbereiche nennen (43% in Europa), gehören die Deutschen gleichzeitig auch zu den größten Optimisten wenn es darum geht, Verkäufe und Umsätze durch die Bewältigung dieser Probleme zu steigern.

Jochen Moll, Vorstand bei Intershop, erklärt: „Die Zahl der Händler, die inzwischen sowohl online als auch offline tätig sind, steigt ständig. Sie alle stehen vor der großen Herausforderung, sich dem Kunden über alle Kanäle hinweg konsistent zu präsentieren. Wenn sie aber ihre E-Commerce-Infrastruktur so aufsetzen, dass diese mehrere Kanäle unterstützt, werden sich die Möglichkeiten weiterer Kanäle einfach nutzen lassen. Sei es heute der mobile Kanal oder die sich abzeichnende Rolle von Social Commerce.“

Während in der Eroberung des mobilen Marktes die größte strategische Hürde für europäische Online-Händler liegt, ist flexible Integration von A/B-Testing die größte technische Herausforderung. 58% der europäischen Einzelhändler sind derzeit nicht in der Lage, A/B-Testing in ihre Website zu integrieren.

„Die Integration von A/B-Tests trägt erheblich zu einer intelligenten Online-Marketing-Strategie bei. Kann man Schwachpunkte genau identifizieren, ermöglicht dies kontinuierliche Überarbeitung und Optimierung und somit die weitere Effizienzsteigerung des Online-Geschäfts. A/B-Testing ist ein schlagkräftiges Werkzeug, das jeder Online-Händler in seinem Repertoire haben sollte. Händler, die A/B-Tests nahtlos in ihre Websites integrieren können, werden einen signifikanten Vorteil gegenüber ihren Konkurrenten haben“, folgert Moll.

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(Quelle: Pressemeldung Intershop)

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Marco Schürmann

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