Neue Geräte und attraktiver Content treiben E-Book-Markt

10. Oktober 2012, 9:14 Uhr | Archiv

Tablet-Computer, Smartphones und E-Reader genießen immer größerer Beliebtheit – auch die digitalen Publikationen freuen sich darüber. Eine repräsentative Umfrage des BITKOM ergab, dass knapp elf Prozent der Deutschen E-Books lesen, was knapp 8 Millionen Personen entspricht. Vor zwei Jahren war der E-Book-Markt noch weniger als halb so groß: Eine BITKOM-Umfrage im Jahr 2010 ergab, dass gerade einmal 4 Prozent der Bundesbürger überhaupt in Erwägung ziehen würden, ein E-Book zu lesen.

(© TAlex – Fotolia.com)

„Tablet Computer und E-Reader haben sich nach Smartphones im Massenmarkt etabliert. Entsprechend weiten die Verlage ihre Angebote an elektronischen Büchern, Zeitungen und anderen Publikationen immer mehr aus“, so der BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder vor dem Start der Frankfurter Buchmesse. „Die Leser wissen die Vorteile zunehmend zu schätzen: E-Books sind schnell verfügbar, umweltfreundlich und leicht zu transportieren.“ Fast alle Altersgruppen lesen die entsprechenden digitalen Publikationen, erst ab der Generation 60+ nimmt der Anteil an Lesern ab mit nur noch 3 Prozent.

Elektronische Zeitungen sind dabei beliebter als E-Books. 13 Prozent der Deutschen lesen Zeitungen in Form von E-Paper oder Apps auf ihren mobilen Geräten. Zeitschriften und Magazine werden von 11 Prozent der Bundesbürger genutzt – sonstige Publikationen 6 Prozent. Männer sind den elektronischen Publikationen aufgeschlossener gegenüber. 16 Prozent der Männer lesen elektronische Zeitungen, jedoch nur 10 Prozent der Frauen. Bei Sachbüchern ist der Unterschied noch größer mit einem Anteil von 12 Prozent bei den Männern und 4 Prozent bei den Frauen.

Insgesamt liest fast ein Viertel der Deutschen (23 Prozent) elektronische Publikationen auf Tablets, Smartphones oder E-Readern. Rohleder meint: „Der E-Book-Markt entwickelt sich rasend schnell. Die beteiligten Branchen haben das Henne-Ei-Problem gelöst: Jetzt gibt es leistungsfähige Lesegeräte und attraktiven Lesestoff.“

(Quelle: bitkom.org)

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Marco Schürmann

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