Lightning-Kabel des iPhone 5 gehackt

17. Oktober 2012, 8:31 Uhr | Archiv

Mit dem Wechsel zum Lightning-Stecker führte Apple auch einen Chip ein, der neben der Wandlung von einem Datenübertragungsprotokoll ins andere auch noch als physikalischer Kopierschutz fungiert. Kabel ohne den entsprechenden Chip funktionieren nicht am neuen iPhone 5. Findige Hacker haben es nun wohl geschafft, diesen Kopierschutz zu umgehen.

Quelle: golem.de

Apples Schritt hin zum Lightning-Stecker und damit hin zur Abschottung des Zubehörmarktes gegen den Wettbewerb wurde bisher durchaus kritisch aufgenommen und kommentiert. Viele beklagten, dass die Zeiten günstiger Ladekabel und sonstigen Zubehörs vorbei seien und nur noch von Apple freigegebene und entsprechend hochpreisige Hardware den Markt erreichen würde.

Die Tüftler rund um iPhone5mod haben es nun geschafft, an Apple vorbei einen Dock zu entwickeln. Sie nutzen dafür bisher die Originalchips, die sie von einem Apple-Lieferanten beziehen. Preislich ist das Dock damit nicht günstiger als ein Original-Kabel, optisch hebt es sich durch sein leuchtendes Kabel aber deutlich ab.

In Experimenten haben sie es aber angeblich auch geschafft mit einem geknackten Authentifizierungschip ein funktionsfähiges Kabel herzustellen. Auch dieses Kabel besitzt demnach die Funktionalität die Daten von Lightning nach USB oder HDMI-Signal zu konvertieren.

Wenngleich damit eventuell nicht auf teure Originalchips zurückgegriffen werden muss, so werden Kabel für das iPhone 5 doch signifikant teurer sein als für die Vorgänger-Modelle. Schuld daran ist schlicht und ergreifend der Integrationsaufwand des Authentifizierungschips in das Kabel.

Quelle: golem.de

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Florian Meier

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