Trends auf dem Social-Media-Markt

2. November 2012, 9:49 Uhr | Archiv

Soziale Netzwerke sind ohne Frage zu einem unverzichtbaren Instrument der Unternehmenskommunikation geworden. Ob Customer Relationship Management, Social Monitoring oder Marketing-Aktivitäten: der Social Media Bereich wird von vielen Unternehmen erfolgreich genutzt. Während sich die Aufmerksamkeit derzeit auf Facebook und Twitter richtet, gehen Kenner von einer Diversifizierung des Marktes für das Jahr 2013 aus.

(© N-Media-Images – Fotolia.com)

Facebook wird auch in den nächsten Monaten die Vormachtstellung im Bereich der sozialen Netzwerke behaupten und seine Nutzerzahlen kontinuierlich erweitern. Dafür sprechen aktuelle Messungen, nach denen allein im Monat September 21 Millionen neue Nutzer hinzukamen. In der Schweiz stiegen die Mitgliederzahlen im Jahr 2012 leicht auf 3 Millionen an. Ähnlich gestaltet sich die Lage beim Kurznachrichtendienst Twitter. Der noch nicht gesättigte Markt und seine Attraktivität werden für das kommende Jahr allerdings auch bei der Konkurrenz für Aufwind sorgen.

Der wohl stärkste Mitbewerber am Social-Media-Markt ist Google Plus. Das soziale Netzwerk wurde Mitte 2011 eröffnet und wuchs anfangs rasch, doch verloren viele Mitglieder nach anfänglicher Euphorie das Interesse. Mit der fortlaufenden Verbesserung des Portals stiegen die Nutzerzahlen in den letzten Monaten wieder stark an, im September wurde die 400-Millionen-Mitglieder-Marke erreicht. Ein Grund für den Anstieg ist die Tatsache, dass man mit Nutzung eines der vielen Google-Dienste automatisch ein Google+-Profil erhält. Die Anzahl von 100 Millionen aktiven Nutzern ist jedoch ein Beleg für die zunehmende Beliebtheit des Social Networks.

Neben Google Plus gibt es weitere Dienste, die im kommenden Jahr von Bedeutung sein werden. So könnte das kürzlich erschiene Redesign des in die Jahre gekommenen Netzwerks Myspace für frischen Wind sorgen. Im Blickpunkt einiger Unternehmen steht ebenso der Nachrichtenfeed von App.net, der vergleichbar mit Twitter ist. Zuwachs ist auch bei den Open Graph Apps zu erwarten, deren bekannteste Vertreter wie Spotify, Pinterest und Instagram bis zu 30 Millionen aktive Nutzer haben.

(Quelle: Pressemitteilung insyma AG)

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Marco Schürmann

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