Trends im Webdesign 2013

21. November 2012, 8:45 Uhr | Archiv

Wer darüber nachdenkt, zum Jahresende hin oder auch im neuen Jahr seine private oder geschäftliche Internetseite zu überarbeiten, für den dürften die vermuteten Webdesign-Trends 2013 von Interesse sein. Nicht alles davon hat mit neuen Technologien zu tun. Und einiges ist auch für bereits bestehende Seiten interessant und sinnvoll.

Ein großer Trend der Vorjahre setzt sich auch in 2013 fort: Die Auslegung von Webseiten auf mobile Endgeräte. Mit der weiter zunehmenden Verbreitung von Smartphones und Tablet-PCs wird die Bedeutung von mobilen Webseiten oder Seiten mit Responsive Design auch in Zukunft nicht nachlassen. Das Konzept „mobile first“, also eine Optimierung der Seiten für mobile Geräte statt für Desktop-Systeme, wird dementsprechend im kommenden Jahr nochmals an Bedeutung gewinnen.

Ein weiterer Trend der auszumachen ist, ist die stärkere Fokussierung auf Bilder. Großflächig eingesetzte, plakative Bilder ersetzen immer mehr Textbausteine und informieren grafisch über Sachverhalte. Weiterentwicklungen im Bereich der Suchmaschinen machen möglich, dass der Einsatz vieler, großer Bilder nicht mehr abgestraft wird.

Als weitere „Trends“ lässt sich ein immer stärkerer Einsatz von HTML5 und CSS3 ausmachen. Auch wenn CSS3 immer noch nicht verabschiedet wurde, so werden viele Funktionen mittlerweile sehr gut von modernen Browsern unterstützt und ermöglichen eine Vielzahl ansprechender Gestaltungseffekte.

Auch gestalterische „Spielereien“ wie Parallax-Scrolling, Single Page Webseiten, der großzügige Einsatz von verschiedenen (Web)Fonts und bildschirmfüllende Hintergrundbilder sind 2013 noch nicht aus der Mode gekommen.

Bei all diesen Trends ist nicht zu vergessen, dass sich einige der Entwicklungen entgegen stehen. Mögen vollflächige Hintergrundbilder auch optisch sehr schön sein, so kosten sie gerade Benutzer von mobilen Datenverbindungen viel Bandbreite beziehungsweise Datenvolumen. Als Entscheider sollte man hier also gut zwischen Kosten und Nutzen abwägen und dabei seine Zielgruppe und deren Nutzungsverhalten im Kopf haben.

Quelle: t3n.de

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Florian Meier

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