Kodak darf Patente an Apple, Google und Co. verkaufen

15. Januar 2013, 8:58 Uhr | Archiv

Hoffnung für Kodak: Nachdem der Fotopionier zu Beginn des letzten Jahres Insolvenz anmelden musste, hat man nun die Genehmigung für den Verkauf einiger Patente bekommen, die dem Unternehmen helfen soll, wieder neu anzufangen. Dabei will man zuerst den Kredit von ursprünglich 950 Millionen US-Dollar an die Citigroup zurückzahlen.

(Logo: Kodak)

(Logo: Kodak)

Mit dem Verkauf von Schutzrechten weckt großes Interesse beim Bieterbündnis – unter anderem bei Apple, Google und Microsoft. Mit einem Angebot von 525 Millionen US-Dollar soll der Weg zu einem Neuanfang geebnet werden. Nachdem sich Apple und Google bei der Kodak-Patentauktion im Sommer 2012 noch als Rivalen im Bieterstreit gegenüberstanden, haben sich die beiden Unternehmen nun zu einem Bündnis zusammengeschlossen.

Ein US-Insolvenzrichter stimmte dem Verkauf von 1.100 Patente zu, so ein Bericht von zdnet.de. Durch die damit möglicherweise erwirtschafteten 525 Millionen US-Dollar soll zuerst der Kredit von 950 Millionen US-Dollar der Citigroup beglichen werden. Erst danach könnte man einen Neuanfang in Erwägung ziehen.

Zu den Interessenten an den Patenten gehören neben Apple und Google auch Adobe, Amazon, Facebook, Fujifilm, HTC, Huawei, Microsoft, Research In Motion, Samsung sowie Shutterfly. Durch den Kauf der Patente zu einem relativ günstigen Preis will man sich offenbar vor zukünftigen Patentklagen schützen, die vor allem auf dem Smartphone-Markt heutzutage gang und gäbe sind.

(Quelle: zdnet.de)

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Marco Schürmann

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