Mehr Markenbindung durch Apps

25. Januar 2013, 10:49 Uhr | Archiv

Durch den „mobile boom“ hat sich auch die Beziehung, die Kunden zu bestimmten Marken aufbauen, stark verändert. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Studie des Marktforschungsunternehmens Harris Interactive und Adobe. Die meisten „mobile-shopper“ nutzen zum Großteil Apps von bereits bekannten oder bevorzugten Marken. Knapp 40 Prozent der Befragten gaben an, dass die Nutzung einer Shopping-App ihre Bindung zu einer Marke stärke. Auch sind viele neuen Marken gegenüber deutlich aufgeschlossener.

(© koya79 - Fotolia.com)

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Jeder fünfte Befragte gab an, dass man sich eine Shopping-App heruntergeladen habe, um die Marke besser kennenzulernen, so wird nicht nur die Markenbindung sondern auch die Marken-Neuentdeckung gefördert. So lade man sich lieber die App einer Marke herunter als die Website oder ein lokales Geschäft selbiger zu besuchen. So ersetzt die App oftmals den klassischen Warenkatalog. Neue Shopping-Anwendungen werden entweder über die App-Stores (42 Prozent) oder durch Empfehlungen von Freunden (37 Prozent) entdeckt.

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Die Abhängigkeit von den Shopping-Apps ist dabei groß – fast jeder Dritte wünsche sich eine Shopping-App um Zeit beim Einkaufen zu sparen und fast jeder vierte befürchtet, ohne Shopping-App gute Angebote zu verpassen. Händler ohne Shopping-App wirken auf 19 Prozent der Befragten altmodisch. Die Befragung wurde im Januar dieses Jahres unter knapp 1000 Smartphone- und Tablet-Nutzern im Alter zwischen 18 und 54 Jahren durchgeführt. Mehr Ergebnisse der Untersuchung findet man auf der Seite von eMarketer.

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Marco Schürmann

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