Russisches DualScreen Smartphone kommt

21. Februar 2013, 10:15 Uhr | Archiv

Schon im September 2010 tauchte bei einem Interview mit dem russichen Präsidenten Medvedev der Prototyp eines Smartphones mit zwei Screens auf – einem konventionellen LC-Bildschirm und einem E-Ink-Display. Nun scheint das Android-Gerät des russischen Telekommunikationsanbieters Yota in Serienproduktion für den heimischen und asiatischen Markt zu gehen.

YotaPhone mit zwei Displays: LCD und E-Ink

YotaPhone mit zwei Displays: LCD und E-Ink

Das geschwungene Display hat das Gerät zum Prototypen eingebüßt (wir berichteten), das Prinzip ist aber unverändert geblieben: Vorne ein klassisches LCD mit nun 4,3″ Display und HD-Auflösung, hinten ein stromsparendes monochromes 4,3″ E-Ink-Display. Von vorn unterscheidet sich das YotaPhone daher kaum von einem anderen Android-Smartphone. Auch technisch ist das Gerät gut dabei: 32 oder 64 GB Flashspeicher, 2 GB RAM, 12 MP Kamera und ein leistungsstarker Dual Core Prozessor.

Das besondere offenbart sich aber beim Wenden des Gerätes. Wo sonst das Gehäuse mittels Kunststoffabdeckung geschützt wird, findet sich beim YotaPhone das E-Ink-Display. Per Fingergeste lassen sich Inhalte vom Farbdisplay auf die Rückseite transferrieren, etwa wenn man auf einen Kartenausschnitt, Flugtickets oder andere Infos dauerhaft  Zugriff haben möchte. Auch Benachrichtigungen, Statusmeldungen oder natürlich klassische Texten lassen sich optimal auf dem konstrastreichen Display darstellen.

Bleibt nun abzuwarten, ob das YotaPhone auch von der Kundschaft akzeptiert wird. Im Falle des Erfolges werden neben Russland und Asien sicherlich auch andere Märkte bedient werden.

Auf dem Mobile World Congress 2013 in Barcelona kann man das YotaPhone erstmals live erleben.

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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