App-Baukasten für iOS und Android

4. März 2013, 10:24 Uhr | Archiv

Digital Publishing Lösungen sind bereits viele auf dem Markt um aus PDF, Quark- oder InDesign-Datei ansprechenden Apps zu erstellen. Einen anderen Ansatz verfolgt AppMachine, die das Erstellen von eigenen Apps für iOS und Android mithilfe eines Baukastenprinzips anbieten. Hierbei geht es weniger um die Umsetzung von Publikation für mobile Endgeräte, sondern vielmehr um die Erstellung einfacher Service- und Shop-Apps – ganz ohne Vorkenntnisse verspricht der Anbieter.

 

AppMachine Designer

Mobile Apps ohne Vorkenntnisse im Baukasten-Prinzip erstellen – das verspricht AppMachine.

AppMachine wurde vom Niederländer Siebrand Dijkstra ins Leben gerufen und erstmals auf der MWC 2013 dem Publikum präsentiert. Ziel des Unternehmens ist die Entwicklung einer Software, mit der Jedermann eine App erstellen kann.

Über einen Assistenten lassen sich Inhalte aus bereits vorhandenen Webseiten wie Fotos, Illustrationen, RSS-Feeds, Twitter-, Facebook- und Youtube-Accounts in den App-Baukasten übernehmen. Einzelne Bausteine ermöglichen ein individuelles Zusammenstellen der eignen App, die sich mittels verschiedener Skins personalisieren lässt.

Das Baukasten-Prinzip bietet zum Start 20 verschiedene Funktions-Bausteine an, etwa freie Informations-Boxen für beliebige Textinfos, ein Veranstaltungsmodul für den Hinweis auf bestimmte Termine, Nachrichten lassen sich über ein RSS-Modul in die App importieren, über URLs bindet man Webseiten direkt ein.

Für Firmen-Apps bieten sich die Service-Funktionen an, etwa das erstellen eines FAQ-Bereichs, ein Personen-Modul für Mitarbeiter bzw. Ansprechpartner-Profile und einen Kartendienst, über den sich Points-of-Interest darstellen lassen.

Für den Verkauf bietet AppMachine eigene Bausteine für Produkte und auch eine Shopfunktionalität an, natürlich lassen sich auch Kontaktinformationen, Direktanruf aus der App, Push-Benachrichtigungen und sämtliche Social-Media-Kanäle integrieren. Multimedial sind Video, Foto und Audiofunktionen dabei.

Während der Entwicklungsphase, die innerhalb des Browsers geschieht, hat der „Entwickler“ jederzeit die Möglichkeit, sich eine Preview live am Bildschirm anzeigen zu lassen, das finale Ergebnis wird über AppMachine in Apples App Store bzw. Google play veröffentlicht. Die Kosten werden pro Veröffentlichung berechnet und auch erst bei der Einreichung im jeweiligen Store fällig. Hierfür bietet AppMachine drei Preismodelle mit unterschiedlichem Funktionsumfang an. Anfänger begnügen sich mit „Gorgeous“ für 399 Euro, möchte man mehr Einfluss auf das Aussehen der App und das Design nehmen, werden mit dem Modell „Designer“ 699 Euro fällig, kompletten Zugriff auf alle Bausteine und Funktionen hat man mit dem „Developer“-Pakte für 1.499 Euro. Aktualisierungen der App kann man entweder pro Update bezahlen oder über eine monatliche Servicepauschale.

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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