Telekom startet Joyn

6. März 2013, 10:55 Uhr | Archiv

Wer Kunde bei der Deutschen Telekom ist, kann ab sofort den Messaging-Dienst Joyn verwenden und das sogar vorerst kostenlos. Doch das ist nicht alles. Die Kooperation mit dem spanischen Start-up Fon soll es ermöglichen, die W-Lan-Zugänge der Kunden zu einem Hot-Spot-Netzwerk zu verknüpfen. Trotz der verspäteten Einführung des Messaging-Dienstes zeigt sich der Telekom Vorstand für das Deutschland-Geschäft zuversichtlich.

(Bild: Telekom)

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Ab sofort steht Kunden der Telekom die Kommunikationsplattform „Joyn“ zur Verfügung. Der gemeinsame technische Standard von Mobilfunknetzbetreibern ermöglicht Gruppenchat, den Austausch von Dateien verschiedener Formate und die Live-Videoübertragung während eines Sprachanrufs. Damit steht ein neuer Smartphone Messenger in Netzbetreiberqualität zur Verfügung. Vorausgesetzt zur Nutzung von Joyn wird eine Daten- oder SMS-Flatrate. Bis Sommer können die Kunden den Dienst noch kostenlos nutzen – per Joyn übertragene Daten sollen auch nicht vom Volumen der Datenflatrate abgezogen werden, heißt es. Wer jedoch ein iPhone besitzt, muss derzeit auf den Messaging-Dienst verzichten – eine App für iOS gibt es nämlich noch nicht.

Niek Jan van Damme, Telekom Vorstand für das Deutschland-Geschäft, hat keinen Zweifel am Erfolg des Messaging-Angebots: „Joyn ist besonders einfach zu nutzen. Perspektivisch werden sich Kunden keine Gedanken machen müssen, welcher ihrer Kontakte welchen Dienst nutzt und wer wie am besten zu erreichen ist. Die Dienste funktionieren auch über Netzbetreibergrenzen und Betriebssysteme hinweg. Ich freue mich, dass wir unseren Kunden diesen Dienst nun anbieten und kontinuierlich zum Messaging-Standard der Zukunft weiterentwickeln können.“

Doch der Start von Joyn war nicht alles, was die Telekom gestern bekannt gegeben hat. Durch die Kooperation mit dem spanischen Start-up Fon sollen private W-Lan-Zugänge anderen Nutzern zugänglich gemacht werden. Durch die Zusammenarbeit mit Fon sollen Kunden der Telekom bald auf knapp 2,5 Millionen neue W-Lan-Hotspots zugreifen können. Notwendig dafür ist jedoch ein neuer Fon-kompatibler Router.

(Quelle: Deutsche Telekom)

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Marco Schürmann

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