Integrated Inkjet bei Axel Springer

11. März 2013, 10:09 Uhr | Archiv

manroland web systems erhält den Auftrag für 19 weitere Inkjet-Integrationen von der Axel Springer AG. Die rüstet derzeit ihre Zeitungsdruckmaschinen an deutschen Standorten mit Inkjet-Eindrucksystemen aus. Nach erfolgreicher Integration in eine Colorman 42 Rotation im Ahrensburger Druckhaus setzt man nun auf die neuen Möglichkeiten der Druck-Individualisierung.

Kodak Prosper S30 integriert in manroland Drucksysteme bei Axel Springer

Integration der Inkjet-Anlage Kodak Prosper S30 bei Axel Springer © manroland web systems

Integrated Inkjet, die Applikation zum variablen Dateneindruck in der Zeitungsproduktion, wird zur echten Massenanwendung. Wegbereiter sind manroland web systems mit der Integrated-Inkjet-Technologie und die Axel Springer AG als Pilotanwender. Der Berliner Medienkonzern rüstet flächendeckend Zeitungsdruckmaschinen mit insgesamt 33 Inkjet-Installationen aus. Den Großteil davon, insgesamt 23 inklusive früherer Bestellungen, integriert manroland web systems an neun Springer-Druckstandorten in ihre Bestandmaschinen. Der Auftrag krönt eine erfolgreiche Entwicklungspartnerschaft, wie Anton Hamm, Leiter Service und printcom bei manroland web systems, erklärt: „Wir freuen uns über das Vertrauen von Axel Springer. Gemeinsam haben wir bei Pilotprojekten in Ahrensburg und Berlin-Spandau die optimale Inkjet-Lösung erarbeitet. Mit dieser Erfahrung werden wir weitere Anlagen schnell ausrüsten und unseren Kunden in seinem Geschäftsmodell unterstützen“. Für manroland web systems resultieren aus der Entwicklungsarbeit patentrechtlich geschützte Verfahren, die inzwischen auch zahlreiche Applikationen im Zeitungsdruck beinhalten.
Inkjet erweitert Geschäftsmodell 
Springer erweitert mit der Inkjet-Applikation den Mehrwert seiner Zeitungsprodukte. Gewinnspiele, redaktionelle Top-News, maßgeschneiderte Werbung und Cross-Media-Anwendungen sollen Leser wie Werbekunden begeistern und die Auflagen stabilisieren. In der Produktion sorgt Integrated Inkjet für einen exakt positionierten Eindruck ohne Geschwindigkeitsverlust, ohne zusätzliche Makulatur oder längere Umrüstzeiten. Entscheidend ist dabei nicht nur die Güte der Technologie. Die Inkjet-Anlagen vom Typ Kodak Prosper S30 müssen optimal in den Produktionsworkflow und in das Bedienkonzept integriert sein. Integrated Inkjet erledigt das mit der Umsetzung von zwei Modulen: Das Automatisierungsmodul schafft die elektronischen- und softwaretechnischen Voraussetzungen und das Bahnführungsmodul sorgt für die konstruktive, mechanische und technische Anpassung der Bahnführung. Im Mittelpunkt der Automatisierung steht dabei eine in das Bedienkonzept integrierte Inkjet-Software. Sie bündelt die Anforderungen und Befehle wichtiger Komponenten wie des Leitstandes, des Zentralgebers für die Geschwindigkeit und des Markenlesers SmartCam. Daraus resultierende Steuerbefehle gibt die Software an das Eindrucksystem von Kodak. Ganz im Brancheninteresse zeigt sich manroland web systems offen: Die Integrated-Inkjet-Lösung gibt es für alle Zeitungs- und Illustrationsdruckmaschinen, unabhängig von Typ und Hersteller der Druckmaschinen.

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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