Österreichischer Onlinedrucker mit starkem Wachstum

26. März 2013, 12:17 Uhr | Archiv

Weiterer Aufwärtstrend bei digitaldruck.at: Mit einer Umsatzsteigerung in Höhe von 41%  im Jahr 2012 zum Vorjahreszeitraum übertrifft das Unternehmen deutlich die selbst gesetzten Ziele aus dem Jahr 2011. Damit stellt sich die Onlinedruckerei gegen die allgemein negative Wirtschaftstendenz. 

Geschäftsführer Peter Kolb ist stolz auf sein Geschäftsmodell im Onlinedruck

Geschäftsführer Peter Kolb ist stolz auf sein Geschäftsmodell im Onlinedruck

„Wir haben ein Geschäftsmodell im Onlinedruck geschaffen, auf das ich stolz und mit dessen Entwicklung ich sehr zufrieden bin. Blood, Sweat and Tears haben sich ausgezahlt“, so Peter Kolb, geschäftsführender Gesellschafter. digitaldruck.at legte in den letzten Jahren bei den Umsatzzahlen beeindruckende Glanzleistungen hin, berichtet die Graphische Revue: 2008 betrug der Netto-Jahresumsatz noch Euro 5,7 Mio. – bis heute hat das Unternehmen seine Umsätze fast verfünffacht. Mit Euro 25 Mio. lag der Netto-Jahresumsatz von 2012 sogar um 41% über dem von 2011. „Auf dieses enorme Wachstum mussten wir reagieren und haben in den letzten fünf Jahren 150 zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angestellt“, sagt Gerhard Soulek, Prokurist und Personalleiter von digitaldruck.at. Mittlerweile beschäftigt die Onlinedruckerei 210 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die Firmenstrategie macht den Unterschied

In der Onlinedruckbranche sieht der Markt durchaus positiv aus: Obwohl es zahlreiche digitale Rivalen gibt, ist Drucken nach wie vor gefragt. Das sieht man daran, dass sich in den letzten Jahren kaum ein Bereich in der Medienproduktion so erfolgreich entwickelt hat wie der Onlinedruck. „Wir orientieren uns an unseren Kunden und da geht der Trend in Richtung Onlineshoppen, auch beim Drucken. Neben diesem Paradigmenwechsel ist außerdem Schnelligkeit extrem wichtig“,  meint Peter Kolb. Die treibende Kraft für den Aufwärtstrend bei digitaldruck.at ist neben der Kombination von On- und Offlineangebot, die industrielle Ausrichtung. „Die Entwicklung geht weg vom Druckgewerbe und hin zur Druckindustrie mit industriellen Maßstäben“, so Kolb.

E-Business Print ist Chefsache!

Das noch vorhanden Potenzial in der Onlinedruckbranche beschäftigt auch in Deutschland die Unternehmer und Verbände. Der Verband Druck + Medien Nordwest etwa bietet für Unternehmer und Entscheider in Hamburg und Düsseldorf Strategieworkshops zum Thema E-Business-Print an. Katharina Matters von pXm Nord-West und Bernd Zipper, zipcon consulting zeigen praxisnah auf, welchen Grundregeln Sie Beachtung schenken sollten, wenn Sie das Internet erfolgreich als weiteren Vertriebskanal nutzen möchten.

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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