Richtiger Umgang mit Vorschaubildern in sozialen Netzen

26. März 2013, 13:52 Uhr | Archiv

Das Teilen von Links und deren Inhalte über Social Media ist für viele Nutzer nicht mehr wegzudenken. Heute erreichen Informationen mit nur einem Klick in Sekundenschnelle eine Vielzahl von Nutzern. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) stellt in seinem neuen Praxisratgeber die Funktionsweise von Empfehlungstools vor. Darin informiert der Verband über den richtigen Umgang mit Fotos und Vorschaubildern beim Teilen in sozialen Netzwerken.

Rechtsanwalt Michael Neuber

Rechtsanwalt Michael Neuber ist Justiziar des BVDW

In seinem Papier verdeutlicht der Verband die allgemeinen rechtlichen Grundlagen für die Nutzung fremder Inhalte im Netz und klärt Verbraucher und Unternehmer über mögliche Stolperfallen auf. Der Praxisratgeber zum Herunterladen als PDF-Dokument und weitere Details stehen auf der BVDW-Website unter www.bvdw.org.

„Das Posten fremder Inhalte auf dem eigenen Profil auch unter Verwendung von kleinen Vorschauansichten kann unter Umständen rechtlich problematisch sein. Ganz gleich, in welcher Erscheinungsform der Austausch von Informationen im Internet heute erfolgt – Verbraucher und Unternehmer müssen das geltende Recht beachten und benötigen gegebenenfalls die erforderlichen Nutzungsrechte. Die aufgezeigte Problematik verdeutlicht ganz praktisch, dass das derzeitige Urheberrecht mit der technischen Gestaltung des Auffindens und des Austauschs von Informationen im Netz nur schwer Schritt hält. Vor allem im Bereich der sozialen Kommunikation erscheinen neue Standards und eine interessengerechte Anwendung der bestehenden Regeln für ein einheitliches Rechtsverständnis notwendig und wünschenswert“, sagt RA Michael Neuber, Justiziar des BVDW.

Der BVDW-Praxisratgeber im Überblick

• Wie funktionieren die Empfehlungsfunktionen auf vielen Webseiten?
• Warum kann in sozialen Netzwerken das Teilen von Links mit Vorschaubildern risikobehaftet sein?
• Ist die automatische Bildervorschau nicht eigentlich erlaubt?
• Willigen Webseitenbetreiber durch die Integration von Social Plugins in die Verwendung der Vorschaubilder ein?
• Welche Risiken bestehen bei Texten oder Videos?
• Was gilt für selbst erstellte Inhalte?
• Welche Haftungsrisiken bestehen für Profilinhaber und Unternehmen?
• Welche Unterschiede bestehen zwischen öffentlich zugänglichen und geschützten Profilen?
• Wie können Nutzer und Unternehmen die Risiken minimieren?
• Welche Inhalte dürfen sorgenfrei in Social Media verbreitet werden?

Aufmacherbild: © Cmon – Fotolia.com

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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