Schrifterstellung über Kickstarter finanzieren

11. April 2013, 14:09 Uhr | Archiv

Auf der Crowdfunding-Plattform „Kickstarter“ sind schon einige interessante Projekte vorfinanziert worden. Dazu gesellt sich jetzt auch die Digitalisierung der Handschrift des Psychoanalytikers Sigmund Freud. Der Initiator der Aktion, Harald Geisler, hat bereits vorher einige Typographie-Projekte erfolgreich über die Plattform finanzieren können.

Quelle: Harald Geisler auf kickstarter.com/Sigmund Freud Museum Wien

Quelle: Harald Geisler auf kickstarter.com/Sigmund Freud Museum Wien

Unterstützt wird er bei der Digitalisierung der Handschrift vom Wiener Sigmund Freud Museum. Dies stellt handschriftliche Aufzeichnungen und eine Vielzahl an Dokumenten des Psychoanalytikers zur Verfügung, um bei der Digitalisierung zu unterstützen.

Als Harald Geisler das Projekt am 9. März startete lag das Finanzierungsziel bei 1.500 US-Dollar. Damit sollte anteilig seine Arbeitszeit aber vor allem logistischer Aufwand beglichen werden. Ein Video über die Erstellung des Fonts und die Dokumentation des Projektes sollten ebenfalls aus diesem Topf bezahlt werden.

Etwas mehr als einen Monat später, sind bereits Zahlungen in Höhe von 19.500 US-Dollar von über 1.100 verschiedenen Unterstützern eingegangen. Als Belohnung für ihre Unterstützung erhalten Sie die Dokumentation des Projektes, den fertigen Font, frei wählbare Ligaturen innerhalb des Fonts oder auch, dafür ist allerdings ein Betrag von 200 US-Dollar oder mehr nötig, einen Kuchen aus Wien zugeschickt.

Das Projekt läuft noch bis zum 8. Mai und kann bis dahin noch finanziell unterstützt werden. Bereits für 10 US-Dollar erhält man den fertigen Font nach Abschluss des Projektes. Die Kickstarter-Projektseite erhält eine Menge Informationen zu dem Projekt an sich und dem geplanten Vorgehen: Sigmund Freud Typeface – A letter to your Shrink

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Florian Meier

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