SMS liegt jetzt hinter Chat-Apps

3. Mai 2013, 9:30 Uhr | Archiv

Wie das Forschungsinstitut „Informa“ herausgefunden hat, wurden 2012 erstmals mehr Nachrichten über Chat-Apps wie WhatsApp verschickt, als herkömmliche SMS. Den Mobilfunkbetreibern, die jahrelang sehr gut an den SMS verdienten, kommt dies natürlich nicht besonders gelegen. Mit der zunehmenden Verbreitung von Smartphones und Datentarifen war diese Entwicklung allerdings nur eine Frage der Zeit und kommt damit vorhersehbar.

WhatsApp Logo

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Schätzungen zufolge entgingen den Mobilfunkbetreibern 2012 durch entsprechende Apps Einnahmen von bis zu 23 Milliarden Euro. Dem gegenüber stehen natürlich Einnahmen aus den Datentarifen, die mit Smartphones in aller Regel einher gehen.

Täglich wurden der Untersuchung zufolge etwa 17,6 Milliarden SMS verschickt. Diese gigantische Zahl wird allerdings durch 19 Milliarden Chat-Nachrichten, vor allem mit WhatsApp versendet, übertrumpft.

Für den westlichen Markt ist davon auszugehen, dass die Gesamtzahl nun relativ stabil bleibt, sich aber das Verhältnis immer mehr in Richtung Chat-Nachrichten verschiebt. Schnellere und bessere Datenanbindungen der Smartphones machen dies möglich.

Interessant ist auch, dass in Schwellenländern „klassische“ Handys mach wie vor stark im Kommen sind und deshalb dort mit einem Anstieg der Gewinne aus SMS zu rechnen ist.

Quelle: gizmodo.de

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Florian Meier

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