„Bitcoins“ noch überwiegend unbekannt

6. Mai 2013, 8:29 Uhr | Archiv

Die digitale Währung Bitcoins ist bei den meisten Deutschen noch unbekannt. Eine repräsentative Umfrage des Hightech-Verbands Bitkom ergab, dass 85 Prozent der Bundesbürger noch nie von der Internetwährung gehört haben. Bitcoins kommt ohne Banken oder zentrale Abrechnungsstellen aus und sorgte in letzter Zeit aufgrund von starken Kursschwankungen für eine umfassende Medienberichterstattung.

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Bei der Kenntnis über Bitcoins gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Während fast jeder vierte Mann (23 Prozent) angibt, schon einmal von Bitcoins gehört zu haben, sind es bei den Frauen gerade einmal 7 Prozent. „Bitcoins sind selbst nach Auffassung der Macher ein Experiment und damit nicht als sichere Geldanlage oder Zahlungsmittel für breite Nutzerkreise geeignet“, erklärt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Bitcoins sind aber ein gutes Beispiel dafür, wie die Digitalisierung den Kern unserer Wirtschaft verändert.“

Trotz der recht geringen Bekanntheit der Währung gibt es in Deutschland der Umfrage zufolge rund 14 Millionen potenzielle Bitcoins-Zahler. Jeder Fünfte (20 Prozent) kann sich vorstellen, künftig einmal Bitcoins zu erwerben oder zu nutzen. Bei den Männern liegt der Anteil mit 23 Prozent nur leicht über dem der Frauen (17 Prozent). Die Jüngeren sind der Idee einer von anderen Währungen und Banken unabhängigen Internetwährung gegenüber aufgeschlossener als die Älteren. So erscheint 26 Prozent der 14- bis 29-Jährigen das Bezahlen mit Bitcoins zumindest vorstellbar, bei den ab 60-Jährigen sind es dagegen nur 12 Prozent.

(Quelle: Bitkom)

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Marco Schürmann

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