Coca Cola personalisiert Etiketten

15. Mai 2013, 12:30 Uhr | Archiv

In den Sommermonaten will Coca Cola mit einer besonderen Aktion seine Kundenbindung verbessern. Statt der normalen Etiketten erhalten Flaschen und Dosen Bedruckungen mit männlichen und weiblichen Vornamen. Die Aktion soll gleichzeitig in 23 europäischen Ländern durchgeführt werden.

Zum Einsatz kommen dabei, zum Beispiel in Österreich, Indigo Digitaldrucksysteme, um die Etiketten personalisiert und entsprechend der Design-Richtlinien des Unternehmens zu produzieren.

Als Basis für die Auswahl der Namen dienen jeweils statistische Daten aus den verschiedenen Ländern. Dabei bedient man sich der häufigsten Vornamen aus den Jahren 1984 bis 2000, berücksichtigt aber auch ausländische Namen, um Einwanderer nicht zu benachteiligen.

Für Österreich und die Schweiz wird für den Zeitraum von Mai bis August mit insgesamt 40 Millionen Etiketten gerechnet, was natürlich einen nicht zu unterschätzenden logistischen Aufwand bedeutet. Die gleichzeitige Durchführung in dieser Vielzahl an Ländern erhöht den Aufwand für den Konzern abermals.

Mit einer Aktion zur Personalisierung der Dose für den israelischen Markt hatte Coca Cola bereits 2011 für einige Aufmerksamkeit gesorgt.

Quelle: Graphische Revue

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Florian Meier

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