Esko mit Cloud-Datenbank für Verpackungslieferkette

22. Mai 2013, 9:54 Uhr | Archiv

Auf dem jährlichen Anwendertreffen EskoWorld hat der belgische Spezialist für Verpackungslösungen Esko die Nachfolgeversion seiner auf der drupa 2012 vorgestellten Suite 12 mit einigen neuen Funktionen veröffentlicht. Zudem wurde die weltweite Verfügbarkeit von ArtiosCAD Enterprise bekanntgegeben, die eine enge Zusammenarbeit zwischen Design-Gruppen, CAD- und Grafikdesignern, Zulieferern, Markeninhabern und Produktion über eine in der Cloud gespeicherte Datenbank ermöglicht. Mit integrierten Projektmanagement-Funktionen soll sich darüber die Effizienz in der Auftragsbearbeitung deutlich steigern lassen.

Esko Suite 12.1

In der neuen Version der Esko Suite, die der Hersteller zum Anwendertreffen EskoWorld in Phoenix, Arizona präsentiert hat, wurden neue Funktionen zur Rationalisierung der Arbeitsabläufe innerhalb des gesamten Produktionsprozesses implementiert. Durch einen vereinfachten Workflow soll in der Suite 12.1 die Arbeit in der Druck- und Verpackungslieferkette auch für Einsteiger besonders verbessert worden sein.

Die Bereitstellung von Standard-Vorlagen für gängige Anwendungen wie Faltschachteln, Etiketten, Schilder etc. sollen die Einarbeitungszeit verkürzen. Eine Integration in Systeme für Sichtkontrollen an der Druckmaschine soll eine Standardisierung über mehrer Standorte und Druckmaschinen hinweg vereinfachen und den Zeitaufwand für die Einrichtung von Druckmaschinen erheblich verringern.

Der Esko Viewer in der Automation Engine 12.1 ist nun mit einem Barcode- und Braille-Lesegerät ausgestattet und macht eine manuelle Überprüfung der Genauigkeit von Barcodes und Braille-Textzeilen überflüssig.

Für die Produktion von Kleinstauflagen auf Flachbettdruckern wurde eine automatische Erstellung von Sammelformen integriert, die eine rentablere Nutzung von großformatigen Flachbettdruckern und eine geringe Makulatur ermöglicht. Die Preflight-Funktion in DeskPack 12.1 prüft nun Schriftgößen nach den geltenden EU-Vorschriften für Lebensmittel (Einhaltung der Mindestschriftgröße für Nährwertdeklarationen) und dokumentiert die Einhaltung der Auflagen für die Verpackungsproduktion.

Die neue Version steht den Esko-Kunden ab Juli 2013 bereit.

 

Workflow mit ESKO ArtiosCAD Enterprise

Esko ArtiosCAD Enterprise speichert alle relevanten Informationen in der Cloud und schafft Transparenz im Produktionsprozess

ArtiosCAD Enterprise

Neben der Suite 12.1 wurde auch die Verfügbarkeit von ArtiosCAD Enterpise bekanntgegeben, die eine Auslagerung aller Ressourcen in die Cloud erlaubt. Die zentral abgelegte, aber dennoch private Unternehmensdatenbank basiert auf WebCenter und gewährleistet eine sichere, über das Web zugängliche Datenbank, sowie Projektmanagement-Funktionen. Durch die Bereitstellung in der Cloud soll eine dynamische Zusammenarbeit zwischen allen an der Prozesskette Beteiligten ermöglicht und alle Daten zu einem Verpackungsprojekt zuverlässig erfasst und verwalten werden können.

„ArtiosCAD erlaubt den Anwendern über die Cloud den Zugriff auf eine sichere Unternehmensdatenbank, deren Projektmanagement-Funktionen die Auftragssteuerung erleichtern“, erklärt Richard Deroo, Esko Product Manager für Structural Design. „Es bietet ebenfalls Tools, die die Effizienz des Auftrags steigern. Dazu zählen etwa Design-Antragsformulare, die dazu beitragen, neue Aufträge umgehend zu übermitteln, sowie aussagekräftige Dashboard-Ansichten, die die Effektivität des Projektes überwachen helfen.“

Alle relevanten Unternehmensressourcen wie CAD-Dateien, Kundenlisten, Projekte, Spezifikationen und Materialaufstellungen stehen mit ArtiosCAD Enterprise zentral und sicher überall über die Datenbank zur Verfügung. Die Daten lassen sich schnell durchsuchen und nach Metadaten filtern, durch einen geschlossenen Workflow wird zudem gesichert, dass alle Prozessbeteiligten stets an den aktuellsten Daten arbeiten.

Das integrierte Projektmanagement von ArtiosCAD Enterprise erlaubt neben der Speicherung aller relevanten Daten auch eine Zuweisung von Aufgaben an Abteilungen und Gruppen und somit eine Verteilung der Projektschritte unter Berücksichtigung der Arbeitsauslastung. Aufgaben und Änderungen werden per Mail an alle Projektmitglieder automatisch weitergegeben. Design-Änderungen können über das webbasierte Design-Antragsformular eingegeben werden und verbessern die Transparenz im Entwicklungsprozess und verkürzen die Reaktionszeiten. Das Risiko fehlerhaft übermittelter Spezifikationen wird durch die zentrale Bereitstellung in der Datenbank zusätzlich minimiert.

Die skalierbare Enterprise-Lösung ist ab sofort über Esko-Händler und den Direktvertrieb erhältlich.

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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