Google stellt Bezahldienst „Checkout“ ein

22. Mai 2013, 10:00 Uhr | Archiv

Google hat offiziell angekündigt, seinen eigenen Bezahldienst mit dem Namen „Checkout“ in sechs Monaten einzustellen. Dabei fordert der Suchmaschinenkonzern die Checkout-Nutzer auf, auf Google Wallet umzusteigen. Doch der Wechsel ist nicht für jeden problemlos zu bewerkstelligen.

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In einem Blogeintrag kündigte Google-Wallet-Produktmanager Mark Thomas die Einstellung von Google Checkout zum 20. November 2013 an. Google will sich stattdessen mehr auf sein neues Google Wallet Merchant Center konzentrieren.

Während der Wechsel auf das neue Bezahlsystem für Anbieter von Google-Play-Anwendungen problemlos sein soll, rät man Webanbietern, die ihren Kunden eine Bezahlung physischer Waren via Checkout anbietet, einen Wechsel auf Partner wie Braintree und Shopify, die Rabatte für ehemalige Checkout-Kunden anbieten. Ein Ersatzdienst für den Handel mit physischen Gütern sei von Google aus nicht geplant, heißt es in dem Blogeintrag.

Für Entwickler, die Google Checkout für Benachrichtigungen oder Oder Reports nutzen, heißt es weiterhin: Ein Wechsel auf die neuen APIs ist notwendig. Kurz nach der Abschaltung von Checkout will Google die neuen APIs zur Verfügung stellen – am Donnerstag um 19 Uhr soll ein Live-Webinar mehr Details für Interessierte bereithalten. Dass Google alte Dienste einstellt und sich auf neue konzentriert, ist längst nichts Neues mehr.

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Marco Schürmann

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