800 Millionen personalisierte Etiketten

23. Mai 2013, 13:06 Uhr | Archiv

Seit 1. Mai ist der Getränkehersteller Coca Cola mit einer der bislang größten personalisierten Markenkampagnen in 32 europäischen Ländern aktiv. Das Logo wird dabei auf den Etiketten der Getränkeflaschen durch die 150 beliebtesten Vor-, Spitz- und Kosenamen des jeweiligen Landes ersetzt. Hierzu wird konventioneller Druck mit HP Digitaldruck-Technologie kombiniert, so entstanden in drei Monaten rund 800 Millionen personalisierte Etiketten auf insgesamt zwölf HP Indigo Druckmaschinen.

Im Dauereinsatz: HP Indigo WS6000

Im Dauereinsatz: HP Indigo WS6000

Im Vorfeld hatten wir bereits von der Kampagne aus österreichischer Sicht berichtet, zur europaweiten Umsetzung waren insgesamt acht Druckereien involviert, die die Etiketten auf zwölf Digitaldruckmaschinen HP Indigo WS6000 produziert haben.

Dabei wurden die standardisierten Daten zunächst im konventionellen Druckverfahren auf 38-Mikrometer-BOPP-Folie gedruckt, um anschließend  mit den Digitaldruckmaschinen personalisiert zu werden. Um die Farbverbindlichkeit über alle Druckverfahren hinweg zu gewährleisten, wurde von HP eine „Farbrezeptur“ für alle Analog- und Digitaldruckerzeugnisse definiert, die fortan als Referenzfarbe für Coca Cola dient. Alle am Projekt beteiligten Indigo-Druckmaschinen wiesen identische Konfigurationen und Einstellungen auf, um vollkommen deckungsgleiche Druckergebnisse zu erzielen.

HP gibt an, dass die Maschinen über den monatelangen Dauerdruck mit einer Maschinenverfügbarkeit von 86 Prozent ihre Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt und damit einen neuen Standard gesetzt hätten.

Die Aktion wird von Coca Cola durch die virtuelle Plattform www.shareacocacola.com begleitet.

 

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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