M-Commerce legt 2013 deutlich zu

29. Mai 2013, 10:48 Uhr | Archiv

Vier von zehn deutschen Smartphone-Besitzern nutzen ihr mobiles Gerät zum Einkaufen – das sind acht Prozent mehr als noch im Vorjahr. Zu dem Ergebnis kommen die Creditreform Boniversum und der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (BVH) in der gemeinsamen Umfrage zum Thema „Mobiler Einkauf und Bezahlung mit dem Smartphone“.

(© Welf Aaron - Fotolia.com)

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Das Ergebnis der Umfrage, bei der Personen zwischen 18 und 69 Jahren befragt wurden, lautet kurz gefasst: Die Smartphone Nutzung beim mobilen Einkauf legt auch im Jahr 2013 deutlich zu. Schon Ende des vergangenen Jahres gab es in Deutschland eine Smartphone-Durchdringung von 50 Prozent. Dieser Trend ist anhaltend, immer mehr mobile Geräte werden verkauft. Damit können kontinuierlich auch neue Kunden für den mobilen Kauf im E-Commerce gewonnen werden.

Mittlerweile nutzen 40 Prozent der Smartphone-Besitzer in Deutschland ihr Gerät auch zum mobilen Einkauf. Das entspricht einer Steigerung von 8 Prozent zum Vorjahr (Nutzung bei 32 Prozent in 2012). Besonders jüngere Personen (18-29 Jahre, Nutzungsanteil: 56,6 Prozent) verwenden das Smartphone verstärkt zum Einkaufen. Bei der Betrachtung nach Geschlecht zeigt sich, dass Männer mit 43 Prozent vorne liegen. Sie nutzen ihr Smartphone rund 7 Prozentpunkte intensiver als Frauen.

Dennoch legen auch Frauen bei der Smartphone-Nutzung für mobile Einkäufe deutlich zu (35,9 Prozent; plus 9,2 Prozentpunkte gegenüber 2012). Besonders aufgeschlossen stehen dem Mobile Commerce Personen gegenüber, die Vollzeit arbeiten und über wenig Zeit zum Einkaufen verfügen (47,3 Prozent Nutzungsanteil; 2012: 33,1 Prozent Nutzungsanteil).

Die häufigste Bezahlform für Einkäufe mit dem Smartphone ist seit diesem Jahr nicht mehr der Kauf per Rechnung oder Kreditkarte (Frühjahr 2013: 42 Prozent; Frühjahr 2012: 43 Prozent). In diesem Jahr überholen erstmals die mobilen Bezahldienste: Aktuell bezahlen schon 44 Prozent der Nutzer ihre Einkäufe über Mobile-Payment-Dienstleister. Das entspricht einem Wachstum von rund drei Prozentpunkten (Frühjahr 2012: 41 Prozent).

Nur noch 12 Prozent der Smartphone-Besitzer nutzen für die Bezahlung den eigenen Netzanbieter, das entspricht einem Rückgang von 3 Prozentpunkten zum Vorjahr. Die positive Entwicklung der Mobile-Payment-Dienstleister spiegelt sich in diesem Jahr erstmalig auch anhand der Zunahme der Nutzeranteile bei der Altersgruppe über 40 Jahre wider. Gerade die reifere Nutzergruppe verzeichnet in der Nutzung der Bezahldienstleister ein merkliches Wachstum von 7,9 Prozentpunkten (Frühjahr 2013: 43,4 Prozent; Frühjahr 2012: 35,5 Prozent).

Den Gesamtbericht der Sonderbefragung finden Sie hier.

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Marco Schürmann

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