Facebook stellt virtuelle Währung ein

6. Juni 2013, 12:49 Uhr | Archiv

Bereits im letzten Jahr hat Facebook bekannt gegeben, dass man die virtuelle Währung Credits abschaffen wolle. Inzwischen steht auch ein genauer Zeitpunkt dafür fest: Am 12. September ist Schluss mit der virtuellen Währung – stattdessen führt das soziale Netzwerk Abo-Funktionalitäten sowie Echtwährungs-Support für In-App-Bezahlungen ein.

facebook-credits

Statt mit der virtuellen Währung „Credits“ wird zukünftig mit Euro, Dollar oder Yen bezahlt. Möglich machen soll das eine Schnittstelle, die Facebook Entwicklern anbietet, um In-App-Käufe abzuwickeln. Innerhalb der nächsten 90 Tage können die Entwickler ihre Bezahlsysteme auf die Echtwährung umstellen, kündigte Facebook-Mitarbeiter Yongyan Lio im eigenen Developers-Blog an.

Je nach Markt können die Entwickler von Facebook-Anwendungen ihre Preise für die In-App-Käufe selbst festlegen. Ein entsprechendes Tool, genannt „App Insights“ soll den Developern Hilfe bei der Ermittlung der Währungen bieten. Schon im August 2012 kündigte Facebook an, seine virtuelle Währung bald einstellen zu wollen. Stattdessen bietet das soziale Netzwerk als neue Möglichkeit der Monetarisierung App-Abonnements an.

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Marco Schürmann

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