Was Apple auf der WWDC 2013 nicht zeigte

11. Juni 2013, 9:20 Uhr | Archiv

Im Vorfeld der gestrigen Worldwide Developers Conference von Apple gab es bereits viele Gerüchte um die möglichen Ankündigungen. Dass iOS 7 vorgestellt werden sollte, war schon so gut wie sicher – auch das Revival der Mac Pro-Reihe war sehr wahrscheinlich, da die letzte Aktualisierung bereits einige Zeit zurück liegt. Viele hofften weiterhin auf die Vorstellung der nächsten iPhone-Generation (iPhone 5S/iPhone 6), wurden jedoch enttäuscht. Von welchen Produkten sonst noch jede Spur fehlte, erfahren Sie hier.

Apple-WWDC-Logo

Wir haben die Apple Entwicklerkonferenz WWDC in San Francisco gestern mit Spannung verfolgt und haben bereits über die Neuankündigungen berichtet. Neben einem runderneuerten iOS 7 stellte Apple ebenfalls die neue Mac OS X Version „Mavericks“ 10.9 vor und kündigte die Auffrischung der Mac Pro-Reihe an. Auch viele neue Funktionen für die Cloud sowie eine optische Anpassung vieler hauseigener Apps wurden vorgestellt. Trotz des von Apple geplanten jährlichen Update-Zyklus der Produkte, war von einem neuen iPad, iPhone, iPod, MacBook Pro oder einer iWatch noch nichts zu sehen.

Kein neues iPad

(Letzter Release 23. Oktober 2012)

apple-ipadZwar hätten viele die Vorstellung einer neuen iPad-Generation gerne gesehen – doch erwartet haben es nur wenige. Die letzte Generation wurde im Oktober des letzten Jahres veröffentlicht und hat zeitgleich die kleinere Variante, das iPad mini, auf dem Markt etabliert. Aktuell spekuliert man über ein mögliches „iPad maxi“, das noch in der ersten Jahreshälfte 2014 erscheinen soll und den Ultrabook-Markt erobern soll. Auch digitale Textbücher sollen mit dem neuen iPad mehr Möglichkeiten bekommen.

Kein neues iPhone

(Letzter Release 21. September 2012)

apple-iphone-5Nach vielen Gerüchten über ein iPhone 5S bzw. iPhone 6 wurden viele Apple-Fans enttäuscht, als sich Tim Cook zum Ende der Veranstaltung ohne jegliche Hinweise auf ein neues iPhone von den Teilnehmern verabschiedete. Den einzigen Trost versprach der Vize-Präsident von Apples Software-Entwicklung, Craig Federighi, mit iOS 7. Das neue Betriebssystem zu installieren sei genauso wie ein komplett neues iPhone zu bekommen, erklärt er auf der Veranstaltung. Das Design der neuen Version des mobilen Betriebssystems ist dabei sehr viel schlichter, wenn auch nicht minder mit Effekten versehen. Viele Spielereien im Detail lassen die neue Benutzeroberfläche dreidimensional wirken, ohne von den wesentlichen Funktionen abzulenken. Zudem wurden viele Funktionen integriert, die bislang schmerzlich vermisst wurden. Mehr zu iOS 7 können Sie unter anderem in unserem ausführlichen Artikel lesen.

Kein neuer iPod

(Letzter Release 30. Mai 2013)

apple-ipod-touchErst vor einigen Tagen hat Apple eine neue Einsteiger-Variante des iPods touch der fünften Generation vorgestellt und in den Markt eingeführt. Das Gerät mit 16 Gigabyte Speicher kommt diesmal ohne Kamera auf der Rückseite aus. Damit war zu erwarten, dass Apple vorerst keine neue Generation des Musik-Players vorstellen wird. Zugegeben: Erwartet hat sie kaum einer.


Keine iWatch

(Noch kein Release-Termin bekannt)

apple-iwatchSchon seit einiger Zeit gibt es Gerüchte über eine mögliche „iWatch“, ein Uhr ähnliches Gerät aus gebogenem Glas von Apple. Mehrere Zeitungen berichten nun davon, dass Apple ein derartiges Gerät momentan teste. Es soll Funktionen wie ein Smartphone haben und sich dank des gebogenem Glases bequem um den Arm der Nutzer legen. So will neben der New York Times auch das Wall Street Journal davon erfahren haben, dass Apple an einem „Uhr ähnlichen“ Gerät arbeite. Auf der Veranstaltung D: All Things Digital äußerte sich Apple CEO Tim Cook persönlich über das Thema „Wearables“. Während er Google Glass für ein Nischenprodukt hält, sei für ihn ein am Handgelenk tragbares gerät natürlicher. Er hält das Thema „Wearables“, d.h. am Körper getragene Technik, für sehr spannend – sprach jedoch kein Wort über mögliche Pläne.

Kein neues MacBook Pro

(Letzter Release 11. Juni 2012)

apple-macbook-proZwar stellte Apple neue Modelle seiner MacBook-Familie vor, jedoch handelte es sich dabei lediglich um zwei neue MacBook Air-Modelle (11- und 13-Zoll) in jeweils unterschiedlicher Ausstattung. In der Vergangenheit wurde oft darüber diskutiert, ob Apple auf der Retina-Schiene bleiben wird, oder weiterhin MacBook-Modelle ohne Retina-Displays entwickeln wird. Bei den neuen MacBook Airs setzt man wohl eher auf herkömmliche Bildschirm-Technologie ohne extrem hohe Auflösungen. Im Inneren der neuen Modelle kommt nun der neue, energiesparende Intel Haswell Prozessor zum Einsatz. Schnellerer SSD-Speicher sowie der neue Wi-Fi-Standard 802.11ac sollen ein flüssigeres Arbeiten ermöglichen. Mit Batterielaufzeiten von 9 Stunden (13″ Größe) bis 12 Stunden (11″ Größe) verspricht man einen Arbeitstag lang Unabhängigkeit vom Stromnetz, auch bei intensiver Nutzung. Die Geräte sind ebenso wie zum neuen Wi-Fi-Standard passende Airport-Stationen sofort erhältlich. Über ein Upgrade der Pro-Serie äußerte man sich jedoch nicht.

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Marco Schürmann

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