Finanzspritze für iZettle

12. Juni 2013, 11:34 Uhr | Archiv

Im Bereich des Mobile-Payments ist es besonders vonnöten, sich an aktuelle Technologien anzupassen bzw. diese zu entwickeln. Das kostet. Aus diesem Grund bekommt der schwedische Payment-Anbieter iZettle nun Kapital in Höhe von mehreren Millionen von der spanischen Großbank Santander. Das Kapital soll die Produktentwicklung sowie die weltweite Expansion finanzieren.

(Bild: iZettle)

(Bild: iZettle)

Laut dem Bericht der Financial Times beläuft sich die finanzielle Unterstützung durch die spanische Großbank Santander auf über fünf Millionen Euro und besiegelt damit auch die Partnerschaft zwischen der Bank selbst und iZettle. Mit Hilfe des Kapitals will man das Angebot nun weltweit verbreiten, erklärt Jacob de Geer, Mitgründer und CEO des schwedischen Payment-Anbieters: „Wir wollen iZettle weltweit bekannt machen, und dazu brauchen wir strategische Partnerschaften mit den führenden Banken der Welt. Unsere Beziehung zur Banco Santander ist zentral für unseren Übergang von einem lokalen zu einem multinationalen Dienst.“

Bisher ist iZettle lediglisch auf dem europäischen Markt verbreitet – in Dänemark, Finnland, Großbritannien, Norwegen, Spanien, Schweden und auch in Deutschland. Schon vor einiger Zeit konnte man durch Finanzspritzen von Mastercard und American Express die Investitionen decken. Beim stark umkämpften Markt der Payment-Anbieter wird jede Unterstützung gebraucht. Ende des letzten Monats erst hat das irische Konkurrenzunternehmen „Sumup“ ebenfalls Unterstützung in zweistelliger Millionenhöhe von Groupon und American Express erhalten. Auch Paypal will in den mobilen Bereich und kündigte schon im Februar dieses Jahres ein eigenes Kartenlesegerät an.

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Marco Schürmann

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